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Kimt Dotcom gegen Google, Twitter, Facebook und Co

Kim Dotcom gegen Google, Twitter, Facebook und Co. "Ich könnte sie verklagen"

Einer gegen Alle: Kim Schmitz alias Kim Dotcom, selbst von der US-Justiz wegen Urheberrechtsverletzungen verfolgt, erwägt nun rechtliche Schritte gegen Internetriesen wie Google, Faceboook und Twitter. Sein Vorwurf: Verletzung seiner Urheberrechte.

Der umstrittene Internetunternehmer Kim Dotcom, der mit bürgerlichem Namen Kim Schmitz heißt, erwägt, rechtliche Schritte unter anderem gegen Twitter, Facebook und Google zu unternehmen, wie er in einem Post auf seinem Twitter-Account mitteilte: "Ich könnte sie verklagen, wegen dem was sie in den USA gegen mich unternommen haben". In einem anderen Tweet schrieb er kurz davor: "Google, Facebook, Twitter, Ctitbank etc. bieten die Zwei-Schritt-Authentifizierung an. Massive Urheberrechtsverletzung von US-Firmen. Meine Erfindung. Mein Patent." In einem weiteren Post veröffentlichte Schmitz einen Link mit einem US-Patent aus dem Jahr 2000, das ihn als Erfinder kennzeichnet. Der Kurznachrichtendienst Twitter hatte angekündigt, als Reaktion auf massive Hackerangriffe ein zweistufiges Anmeldesystem einzuführen.

Schmitz, der sich in Neuseeland aufhält, droht die Auslieferung in die USA. US-Behörden beschuldigen ihn, mit seinem inzwischen vom Netz gegangenen Onlineservice Megaupload von der Verbreitung illegaler Raubkopien profitiert zu haben. Google, Twitter und Facebook bot Schmitz in einem weiteren Tweet an, sein Patent umsonst zu nutzen, wenn sie ihn bei seiner Verteidigung unterstützen.

Im März 2013 hatte Schmitz über Twitter mitgeteilt, er wolle seinen Sharehoster Mega auf den Börsengang vorbereiten und suche hierzu einen Chief Financial Officer.

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