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User sollen Privatsphäre aktiv verwalten

Yahoo Updates mit neuen Datenschutzeinstellungen User sollen Privatsphäre aktiv verwalten

Datenschutz ist seit dem Facebook-Experiment mit "Instant Personalisation" in aller Munde. Bevor Yahoo sein Feature "Updates" auf Yahoo Mail ausweitet, modifiziert das Internetunternehmen die Privatsphäreeinstellungen.

Per Standardeinstellung werden Beiträge auf Updates grundsätzlich als "öffentlich" eingestuft. User können den Zugang zu ihren Updates jedoch einfach ändern, indem der Privatsphärestatus spezifischer Aktivitäten, wie beispielsweise neuer Fotos auf Flickr oder eines Kommentars auf Yahoo News, einzeln festgelegt wird. Gleichermaßen können alle Updates-Aktivitäten komplett mit einem Klick ausgeschaltet werden. Die phasenweise Integration von Yahoo Updates mache es jetzt notwendig, die Privatsphäreeinstellungen des Weiterleitungsmediums zu überarbeiten, so das Yodel Anecdotal-Blog.

"Selbst wenn du zu den vielen Yahoo-Nutzern gehörst, die niemals ein Update geschrieben haben, wollen wir doch alle User ermuntern, ihre Privatsphäreeinstellungen aktiv selbst zu verwalten", schreiben Anne Toth, Vice President, Global Policy und Head of Privacy und Cody Simms, Senior Director, Yahoo! Social Platforms und Yahoo! Developer Network. In den kommenden Wochen soll Yahoo Updates auch auf Aktivitäten im Messenger-Strang ausgeweitet werden und damit die öffentlichen Beiträge von Messenger- und anderen Yahoo-Kontakten sichtbar machen. Außerdem will Yahoo in der Zukunft ermöglichen, Updates mit Kontakten auf Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzwerken zu verbinden.

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