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Facebook tritt dem Branchenverband Bitkom bei

Facebook tritt dem Branchenverband Bitkom bei Social Network setzt sich für den Austausch ein

Facebook wird dem Branchenverband Bitkom beitreten, kündigte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin an. Dort ist es in guter Gesellschaft, denn zu den Mitgliedern zählen auch Xing, die VZ-Netzwerke, Amazon, Apple, Microsoft und Oracle.

Als Mitglied will Facebook mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, um Innovationen in Deutschland voranzutreiben. Dabei hofft Facebook auch auf die Unterstützung der anderen Unternehmen bei Fragen der Regulierung und Selbstregulierung. "Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber den mehr als 20 Millionen deutschen Nutzern sehr ernst. Uns liegt sehr daran, dass auch die Menschen in Deutschland Facebook bedenkenlos nutzen können, um sich mit anderen zu verknüpfen und über Dinge auszutauschen, die sie mögen“, erklärt Elliot Schrage, Vice President und Head of Global Communications sowie Public Policy bei Facebook.

"Die digitale Welt stellt Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vor viele neue Herausforderungen, die wir nur gemeinsam angehen können. Sie bietet aber auch viele Chancen. Unser Ziel ist es, das Vertrauen der Menschen in das Internet und seine Dienste zu stärken. Wir begrüßen sehr, dass sich Facebook an diesem Dialog aktiv beteiligen wird", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Das Unternehmen steht in engem Kontakt mit den deutschen Behörden und Institutionen. Erst Anfang September 2011 hatte sich Facebook mit dem Bundesinnenministerium im Streit um das Tracking von Benutzern auf Webseiten geeinigt. Facebook hatte sich dabei dazu verpflichtet, sich Selbstverpflichtungen anzuschließen. Im Zuge der Diskussionen zeigte sich aber auch, dass die Bundesregierung keinen eigenen Weg beschreiten wird. Vielmehr hoffe man auf eine Klärung auf europäischer Ebene.

Erneute Kritik von Datenschützern erntete das soziale Netzwerk mit der Einführung der Timeline. Damit werden sämtliche Aktivitäten der Nutzer in chronologischer Abfolge auf einem Zeitstrahl dargestellt und die Nutzer somit ein Stückchen transparenter.

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