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FBX geht in Rente Schluss für Facebooks Ad Exchange 

shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro (nevodka)
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Facebook will sich auf sein eigenes Audience Network und mobiles Anzeigeninventar konzentrieren: Das soziale Netzwerk plant, die FBX Ad Exchange in den Ruhestand zu versetzen.

Ganz unerwartet kommt diese Nachricht nicht: FBX soll eingestellt werden. Kein Wunder angesichts der immer noch zunehmenden Bedeutung von Mobile. Der Entscheidung FBX abzuschalten, ging bereits voraus, dass Facebook kürzlich die Zahl seiner Vermarktungspartner reduziert hatte, die via FBX Anzeigen gekauft hatten. Stattdessen wurden Vermarkter an das Facebook Audience Network verwiesen, wo sie die Anzeigen von Facebook direkt kaufen können und die Beteiligung von Drittanbietern wie AppNexus, Criteo oder MediaMath umgehen.

Die Entscheidung FBX zu schließen spiegelt auch die Verlagerung von Desktop auf Mobile wider, sowie die Einführung von Features wie Custom Audiences und Dynamic Ads. Beide Produkte sind für Vermarkter über die Facebook-Advertising-Nutzeroberfläche und APIs zugänglich, so dass FBX de facto überflüssig geworden war.

"Mobile ist mittlerweile ein notwendiger Bestandteil effektiver Marketing-Kampagnen, und Facebook hilft Millionen von Unternehmen, das Kaufverhalten ihrer Kunden über die verschiedensten Geräte hinweg zu verstehen", zitiert das Wall Street Journal Facebooks Vice President Monetisierung und Produktmarketing, Matt Idema. "Dynamic Ads und Custom Audiences beruhen auf Mobile und liefern hervorragende Ergebnisse für die Unternehmen, so dass sich die Werbeausgaben über die Facebook Exchange auf diesen Lösungen verschoben hat."

Vor wenigen Tagen hatte Facebook sofort klickbare Videoanzeigen eingeführt.

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