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Google+ bringt's nicht

Google+ liegt hinten Referral Traffic kommt von Facebook und Co

Wenn es um Referral Traffic geht, liegt Google+ hinten dran. Das soziale Netzwerk von Google bringt deutlich weniger Weiterleitungen als Facebook, Pinterest und Twitter.

Die wichtigsten Referrer sind Facebook, Pinterest und Twitter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Shareaholic, für die Daten von den 200.000 im Shareholic-Netzwerk verzeichneten Publishern über einen Zeitraum von September 2012 bis September 2013 untersucht wurden. Dabei wurden die acht Netzwerke Facebook, Pinterest, Twitter, Google+, LinkedIn, Youtube, StumbleUpon und Reddit in der Auswertung betrachtet.

Die dominanten Referrer sind Facebook, Pinterest und Twitter. Die drei sozialen Medien brachten insgesamt 15,22 Prozent des Referral Traffics auf die Seiten der Shareaholic-Publisher zusammen. Als Durchschnittswert konnte Facebook 8,11 Prozent des Traffic verbuchen, Pinterest verzeichnete 3,24 Prozent. Twitter lag mit 1,17 Prozent auf Platz drei. Google+ reicht an die Referrel Traffic-Daten seiner Konkurrenten nicht heran - lediglich 0,06 Prozent des Referral Traffics auf Publisher-Seiten kam vom Google-Netzwerk. Google+, so scheint es, ist beim Referral Traffic der Konkurrenz der länger etablierten Netzwerke noch nicht gewachsen.

Der Abstand zwischen den einzelnen Medien zeigt sich auch in der Wachstumsrate ihres generierten Referral Traffics. Während Facebook hier 58,81 Prozent Wachstum seit Vorjahr zeigte, haben Pinterest um 66,52 Prozent und Twitter um 54,12 Prozent zugelegt. Google+ dagegen brachte nur ein Wachstum von 6,97 Prozent als Referral-Quelle zustande. Interessanterweise legen spezialisiertere Netzwerke wie LinkedIn und Youtube dagegen beim Referral Traffic zu. Beide Netzwerke konnten den Referral Traffic signifikant steigern - Youtubes Wachstumsrate steht bei 52,86 Prozent, LinkedIn bei 34,51 Prozent.

Warum das Google-Netzwerk dennoch hilfreich beim SEO sein kann, erklärt Practicalecommerce.com und nennt fünf Gründe für Google+.

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