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Facebook Portal

Smart Home Screen Facebook Portal geht in den Verkauf

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Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft kommt Facebooks Video-Chat-Hardware in den Verkauf. Das Unternehmen nimmt den Verkaufsstart zum Anlass, Bedenken zur Privatsphäre zu zerstreuen.

Im vergangenen Monat erst angekündigt und schon im Verkauf: Facebooks Video-Chat-Gerät "Portal" kann ab sofort käuflich erworben werden. Zur Auswahl stehen zwei Gerätetypen. Der an den Echo Show von Amazon erinnernde "Portal" kostet 199 US-Dollar, während der größere Chat-Bildschirm "Portal+" mit 349 US-Dollar zu Buche schlägt.

Privatsphäre-Bedenken, die nach der Produktvorstellung im Oktober 2018 geäußert wurden, will Facebook gleichzeitig mit einem Beitrag in seinem Newsroom-Blog ausräumen. So stellt das Unternehmen klar, dass Facebook weder die Video-Chats belausche noch die Inhalte speichere.

Die Videoanrufe seien verschlüsselt, sodass sie auf jeden Fall sicher seien. Die Kamera-Software, die die Geräte antreibt, laufe darüber hinaus lokal auf Portal und nicht auf den Facebook-Servern.

Keine Facebook-Anzeigen geplant

Vernetzt ist das Gerät natürlich, nicht zuletzt auch mit dem Facebook-Netzwerk und dem Messenger. Dementsprechend werden Daten wie die Nutzung von Funktionen oder Apps sowie das Einloggen registriert - das Tracking wird sich damit auf die Auslieferung von Anzeigen im Facebook-Netzwerk auswirken.

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Der größere Portal+ als Bildschirm am heimischen Herd

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Auf dem Portal-Gerät selbst soll es jedoch keine Facebook-Anzeigen geben. Davon ausgeschlossen sind allerdings Ads, die im Rahmen von Anwendungen Dritter eingeblendet werden.

Den eigenen Smart-Bildschirm hatte Facebook Ende September 2018 erstmals angekündigt.

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