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Facebook auf Smartphone und Tablet

Neues Werbeformat Facebook-Marketing: Lead Ads mit Autofill-Funktion

Facebook füllt Werbe-Formate von selbst aus

shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro (nevodka)

Facebook füllt Werbe-Formate von selbst aus

shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro (nevodka)

Vorfreude bei den Unternehmen: Facebook gibt seine Lead Ads weltweit für alle Werbungtreibenden frei. Damit nimmt das soziale Netzwerk dem Nutzer das Ausfüllen von Formularen ab. Leichte Leads locken.

Ausgefüllte Kontaktformulare erleichtern die Lead-Gewinnung deutlich. Facebook bietet seine Lead Ads mit sofortiger Wirkung weltweit an. Klickt ein Nutzer auf dem mobilen Endgerät auf eine Anzeige, wird er automatisch zu einem Kontaktformular weitergeleitet.

Autofill-Option mit Facebook-Daten

Dieses Kontaktformular ist bereits mit allen Nutzerdaten (zum Beispiel E-Mail oder Handynummer) gefüllt, die der User bei Facebook hinterlegt hat. Durch diese Autofill-Option geht Facebook weiter auf die Werbungtreibenden zu. Denn ein bereits vollständiges Formular steigert vermutlich die Bereitschaft von Nutzern, den Lead-Prozess abzuschließen.

Lead Ads können beispielsweise zur Newsletter-Anmeldung oder für Bestellungen genutzt werden. Das ist für Online-Shops interessant. "Werbungtreibende, die Lead Ads getestet haben, konnten den Cost-per-Lead signifikant senken", erklärt Facebook-Manager Paresh Rajwat.

Wer auf das Lead Ad von Land Rover drückte, kam zu einem Formular, das bereits mit den Nutzer-Daten von Facebook gefüllt war

Facebook.com/business

Land Rover gehörte im Test-Modus zu den ausgewählten Facebook-Partnern. Im Vergleich zu anderen Lead-Kampagnen konnten die Kosten um das Vierfache verringert werden.

In dieser Woche musste Facebook eine Schlappe hinnehmen. Der Europäische Gerichtshof erklärte das Safe-Harbor-Abkommen für ungültig. Der Hashtag #SafeHarbor wurde zum Trending-Thema auf Twitter und anderen Kanälen im Netz. 

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