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Facebook soll zahlen

Streit um Werbesystem Beacon Facebook soll an Stiftung zahlen

Mit seinem Werbesystem Beacon stand Facebook seit Langem in der Kritik. Der Vorwurf: Die Software sammle unerlaubte Nutzerdaten. Nun scheint Facebook das Verfahren gegen eine Zahlung von 9,5 Millionen US-Dollar an eine gemeinnützige Stiftung beenden zu können.

Das Verfahren gegen Facebooks umstrittenes Werbesystem Beacon könnte gegen eine Geldbuße eingestellt werden. Das neunte US-Bundesberufungsgericht hat eine Einigung akzeptiert, nach der Facebook 9,5 Millionen US-Dollar an eine gemeinnützige Organisation spendet zahlt, berichtet die Nachrichtenagentur Thomson Reuters. Damit könnte das bereits vier Jahre andauerndes Gerichtsverfahren beendet werden.

Ein Großteil des Geldes soll für die Gründung der Digital Trust Foundation verwendet werden. Die gemeinnützige Stiftung will sich für Projekte zum Thema Datenschutz im Internet einsetzen. Eine Mehrheit von 28 Richtern am Berufungsgericht hatte die Entscheidung befürwortet. Facebook soll einen der drei Stiftungsdirektoren auswählen dürfen. 

Die Beacon-Software stand in der Vergangenheit unter anderem in der Kritik, weil Freunden Freunden im Netzwerk mitgeteilt wurde, was andere Mitglieder gekauft hatten. 

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