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Gaming bei Facebook

Gaming bei Facebook Cross-Platform-Strategien sind erfolgreich

Das erste Quartal 2013 war das erfolgreichste Quartal für Gaming-Einkünfte von Facebook. Der Großteil aller umsatzstarken iOS- und Android-Games sind mittlerweile auch auf dem sozialen Netzwerk vertreten. Ein Hinweis darauf, dass die Präsenz von Games sowohl auf Facebook als auch als eigenständige Smartphone-Version ein erfolgreicher Ansatz ist.

Mit Gaming scheint Facebook richtig gut Kasse zu machen. Nach neuesten Erhebungen spielen mittlerweile 250 Millionen Nutzer pro Monat auf dem sozialen Netzwerk Spiele. Mehr als 200 Spiele sind auf Facebook im Angebot, so The Next Web, die jeweils mehr als eine Million aktive Nutzer im Monat verzeichnen. Dabei gelingt es den Developern, auf dem Netzwerk gut vertretzen zu sein: So sind 82 Prozent der 100 lukrativsten iOS-Game-Apps und 75 Prozent der Android-Games auf Facebook vertreten.

Am meisten Kasse macht dabei derzeit das Spiel Candy Crush Saga von King.com - und löst das bisher beliebteste Facebook-Game, Farmville von Zynga, an der Spitze ab. Die Verschiebung der Game-Aktivitäten, von Web-basierten Plattformen weg zu Smartphones hin, scheint dabei für die meisten Entwickler keine Probleme bereitet zu haben. Laut eines Facebook-Sprechers liegt der Cross-Plattform-Ansatz bei den Developern derzeit im Trend. Gaming-Anbieter wie Playtika, Social Point und King.com machen dabei vor, wie Spiele über verschiedene Geräte hinweg gespielt werden können.

Angesichts der Probleme von Zynga, das sich vom Trend zum Mobile-Gaming abgehängt fühlt, ist das eine interessante Entwicklung beim Gaming im sozialen Netzwerk. Zynga, so scheint es, hat dagegen aufs falsche Pferd gesetzt. Während andere Entwickler keine Probleme haben, zwischen ihren Aktivitäten auf Facebook und mobilen Versionen ihrer Spiele eine Brücke zu schlagen, hatte sich der Social-Gaming-Entwickler im vergangenen Jahr von Facebook abgekoppelt, um sich auf den Aufbau seiner eigenen, schon im März 2012 gestarteten Spiele-Plattform zu konzentrieren. Die Strategie von Zynga scheint allerdings nicht aufgegangen zu sein: Das Unternehmen kündigte gestern an, rund ein Fünftel seiner Belegschaft reduzieren zu wollen.

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