INTERNET WORLD Logo Abo
Open Graph-Vorgaben bei Facebook

Open Graph-Vorgaben bei Facebook Nur authorisierte Actions

Der Open Graph von Facebook soll Entwicklern ermöglichen, ihre Apps mit Aktionen zu versehen, die das Netzwerk über Ticker und Timeline auflockern. Aber bitte nur mit solchen Actions, die Facebook abgesegnet hat.

Nach einem Jahr Open Graph schreibt Facebook jetzt Developern genauer vor, welche Actions sie in ihre Applikationen einbauen dürfen. Zu den authorisierten und automatisch in Ticker und Nachrichten-Feed erscheinenden Aktionen gehören hören, lesen, sehen, gefällt mir und folgen. Eigene Aktionen wie beispielsweise kochen oder laufen können nur über eine vom Nutzer geklickte Schaltfläche weiter angezeigt werden. Damit will Facebook die Qualität des Nutzererlebnisses stärker kontrollieren.

Auf Grund von Nutzer-Feedback werden einige Features eingestellt. So kann unter anderem das Schreiben auf der Pinnwand von Freunden via API in Zukunft nicht mehr eingebaut werden, so Facebook-Mitarbeiter Henry Zhang im Facebook-Developer-Blog. "Wenn Apps automatisch Aktivitäten eines Nutzers in unerwarteter Form weitergeben, zum Beispiel wenn sie in einem Onlineshop stöbern, kann dieses die Kontakte verwirren und stören."

Die Actions brachte Facebook im Januar 2012 innerhalb des Open Graph an den Start. Der Open Graph soll dazu dienen, die Aktivitäten der Nutzer ihrer Freundesgruppe auf Facebook anzuzeigen und das Netzwerk damit sozialer zu machen.

Ihr wollt ein wöchentliches Update zu News aus der Social-Media-Welt?
Social Media Marketing und Social Commerce stehen im Fokus des wöchentlichen Social Media Newsletters, der in Co-Creation mit unserem Schwesterportal Werben und Verkaufen entsteht. Von Facebook über Instagram bis zu Pinterest und TikTok: Social Media Marketer erhalten News zu allen relevanten Kanälen. Jetzt Newsletter kostenlos abonnieren!
Das könnte Sie auch interessieren