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Facebook-Werbung

CPC- und CPM-Kampagnen Werbung auf Facebook wird 2022 teurer

Shutterstock / IB Photography
Shutterstock / IB Photography

Ein Vergleich der Metriken aus über 5.000 Kampagnen auf Facebook zeigt: Die Kosten für CPC- und CPM-Kampagnen sind im 1. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Dabei sind die aktuellen Preise vom Jahreshoch 2021 noch weit entfernt.

Werbung auf Facebook wird teurer. Zu diesem Ergebnis kommt die Frankfurter Agentur ZweiDigital auf Basis eines Vergleiches der CPC- (Cost per Click) und der CPM- (Cost per Mille) Preise von rund 5.000 Kundenkampagnen. Beobachtet wurden dabei das gesamte Jahr 2021 und, zum Vergleich, das erste Quartal 2022.

CPM von Corona wenig beeinflusst

Der CPM stieg bis zum Jahresende 2021 nahezu stetig, mit dem gewohnten Abfall der Kurve nach dem Weihnachtsgeschäft. Erstaunlich dabei war nach Ansicht der Experten der geringe Einfluss von pandemiebedingten Lockdowns. Wesentliche Ausreißer waren hauptsächlich die großen Konsum-Events (Black Friday, Weihnachten). Dabei lag der CPM zu Beginn des Jahres bei durchschnittlich 4,79 Euro und erreichte vor dem Weihnachtsgeschäft seinen Höchstwert von 7,30 Euro. Damit konnten die Experten im Weihnachtsgeschäft einen Anstieg von knapp 77 Prozent gegenüber dem Jahr 2020 verzeichnen.

Die Zahlen des ersten Quartals 2022 liegen ebenfalls über denen des Vorjahreszeitraums. Die Steigerung fällt mit durchschnittlich 5,76 Prozent jedoch noch nicht so stark aus. Dennoch sieht ZweiDigital hier einen Trend hin zu höheren Werbepreisen.

Auch der CPC stieg auf Facebook über das gesamte Jahr 2021 relativ stetig an. Im Maximum gab es eine Steigerung von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Quartal 2022 stieg der CPC mit einem Plus von 8,82 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich an. Die Agentur rechnet für die nahe Zukunft mit einem Abfall des CPC, danach wieder mit einem kontinuierlichen Anstieg - über Vorjahresniveau.

Stabile Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate erwies sich als stabil und schwankte zwischen einem absoluten Minimum von 0,96 Prozent zum Jahresende und einem Maximum von 1,67 Prozent in der 14. KW. Die Agentur sieht dies erwartungsgemäß als Bestätigung für das eigene Geschäftsmodell und rät Kunden, auch weiterhin auf Facebook und Instagram Werbung zu schalten.

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