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Shopsoftware

Überarbeitung der Storefronts Shopify bringt Neuerungen für Händler und Entwickler

shutterstock.com/zaozaa19
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Shopify aktualisiert seine Storefronts. Durch Updates der Plattformen "Online Store" und "Custom Storefronts" sollen Händler flexibler Änderungen am Shop vornehmen können. Außerdem soll der Shopify Checkout doppelt so schnell und einfacher anpassbar werden.

Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Unite kündigte Shopifys Gründer und CEO Tobias Lütke zahlreiche Neuerungen für Händler und Entwickler an. Es seien die größten Investitionen in die Infrastruktur seit Bestehen. Die Updates betreffen die Storefronts, den Checkout, den Theme Store und das Partner-Ökosystem.

Das Shopsystem hat nach eigenen Angaben weltweit über 1,7 Millionen Händler angebunden; im Jahr 2020 haben über 450 Millionen Menschen auf Shopify eingekauft.

Die Neuerungen im Detail:

0-Prozent-Revenue-Share-Modell

Die Umsatzbeteiligung von Shopify beträgt für Entwickler:innen ab dem 29. Juni null Prozent bis zu einem Umsatz von einer Million US-Dollar im Shopify App Store. Zuvor waren es 20 Prozent. Darüber hinaus werden auch die Shopify Theme Store für Entwickler:innen mit dem gleichen null-Prozent-Umsatzbeteiligungsmodell geöffnet.

Das gleiche 0-Prozent-Umsatzbeteiligungsmodell wird auch für Entwickler:innen im Theme Store verfügbar sein, die Händlern kreative und individuelle Vorlagen für das Erstellen ihrer Shops bereitstellen. 

Storefronts

Shopify überarbeitet auch seine Storefronts. Sie sollen Unternehmen deutlich mehr Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten auf Shopify erlauben. Zu den Updates gehören der komplett neue Online Store 2.0, nach eigenen Angaben "die bedeutendste Überarbeitung von Shopify seit Gründung" - sowie Details zu den Custom Storefronts-Funktionen für komplett maßgeschneiderte ("headless") Storefronts auf Shopify. Ab dem 1. Juli können Käufer:innen weltweit Online Shops und die GraphQL Storefront API innerhalb von 50 Millisekunden erreichen.

Shopify Checkout

Shopify will jedem Händler die Möglichkeit geben, zehntausende Käufe pro Minute verarbeiten zu können. Das Ziel: Jeder Händler soll in der Lage sein, 300.000 Paar Turnschuhe in knapp über acht Minuten verkaufen zu können, und so viel Umsatzvolumen abzuwickeln, wie insgesamt über die Shopify-Plattform zum Höhepunkt des Black Friday/Cyber Monday-Wochenendes im Jahr 2020 generiert wurde.

Die Einführung von Checkout Extensions soll es darüber hinaus Entwickler:innen ermöglichen, Apps sicher im Shopify Checkout zu programmieren. Die Anpassungsmöglichkeiten für den Checkout-Prozess mit Shopify soll auch mit Shop Pay funktionieren. So könnten Händler Shop Pay an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.

Außerdem führt Shopify eine neue Payments Plattform ein. Diese ermögliche es Händlern, Zahlungslösungen von Drittanbietern im Shopify Checkout zu integrieren, und so ihren Umsatz weiter zu steigern.

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