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Quality Score bei Google AdWords

Quality Score bei Google AdWords Umstellung betrifft Performance nicht

Es bleibt dabei: Die Umstellung des Qualitätsfaktors bei Google AdWords betrifft nur die Darstellung im Reporting, nicht jedoch die Performance der Werbeanzeige.

Der Qualitätsfaktor ist eine Schätzung von Google, wie relevant AdWords-Anzeigen und Suchbegriffe sowie die Zielseite des Werbungtreibenden für den Nutzer sind. Gemeinsam mit dem Gebot beeinflusst er, auf welche Position eine Textwerbung ausgeliefert wird, und ist daher für Online-Marketer von großer Bedeutung.

Die Ankündigung von Google, den Quality Score für Werbeanzeigen in der Suche zu verändern, sorgte vor einem Monat für Unruhe. Eine Analyse des Technologieunternehmens intelliAd Media bestätigt nun, dass der Internetkonzern lediglich die Darstellung im Report, nicht jedoch den Qualitätsfaktor selbst verändert hat. Handlungsbedarf besteht also nur für AdWords-Nutzer, die Regeln aufgrund des Scores im Bericht definiert haben.

Der Qualitätsfaktor setzt sich im Wesentlichen aus drei Faktoren zusammen: der erwarteten Klickrate auf die Anzeige, der Relevanz der Anzeige und der Qualität der Website, auf die die Anzeige verweist. Je höher der Quality Score, desto besser, wobei zehn das beste Ergebnis darstellt und eins das schlechteste.

Zusätzlich haben die Analysten von intelliAd für viele Advertiser eine Senkung des durchschnittlichen Mindestgebots für das Erscheinen auf der ersten Ergebnisseite (First-Page-CPC) um etwa 15 Prozent zum 25. Juli 2013 beobachtet. Dieses Ergebnis scheint mit der globalen Umstellung seitens Google auf Enhanced Campaigns zusammenzuhängen. Welche Änderungen es gibt und was Werbungtreibende bei den Geboten beachten müssen, hat INTERNET WORLD Business im Dossier "Erweiterte Kampagnen bei Google AdWords" zusammengestellt.

AdWords hat seit vergangener Woche einen neuen Bericht zu bieten: Im "Paid and Organic Report" zeigt Google Klicks und Impressions für Treffer aus der organischen und bezahlen Suche auf einen Blick an. Werbekunden können so leichter wichtige Suchbegriffe identifizieren und zusätzliche Keywords finden, indem sie sich jene Begriffe anzeigen lassen, bei denen sie nur in der organischen Suche auftauchen. Zudem bekommen sie einen besseren Überblick über die Performance ihrer Webseite in den Google-Ergebnissen.

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