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Sicherheitslücke Millionen Google-Nutzerdaten veröffentlicht

Fotolia.com/tiero
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Vor allem russischsprachige Nutzer von Google sollen von einer Sicherheitslücke betroffen sein: In einem Internetforum sind fast fünf Millionen Nutzerdaten aufgetaucht, die zu Google-Accounts gehören.

Diesmal sind es angeblich rund fünf Millionen und von Google: Erneut wurden Datensätze von Nutzern ohne deren Einwilligung im Internet veröffentlicht. Wie schon zuvor unter anderem von Facebook- und von Yahoo-Nutzern sind nun Kontodaten von Google-Usern aufgetaucht. Die Veröffentlichung in einem Bitcoin-Forum soll Medienberichten zufolge vor allem russische, spanische und englische Kunden des US-Konzerns betreffen, offenbar ist ein Großteil der Daten allerdings veraltet.

Zwar behauptet der Nutzer, der die Daten online gestellt hat, diese seien zu 60 Prozent aktuell. Doch Google Russland widerspricht: Die meisten Passwörter seien längst geändert worden oder die Datensätze veraltet. Zudem seien die Daten nicht von den Google-Servern direkt, sondern durch Trojaner oder Phishing-Angriffe erbeutet und gesammelt worden. Die veröffentlichten Daten gehören unter anderem zu Google-Diensten wie Gmail, aber auch Nutzerdaten der russischen Suchmaschine Yandex sind offenbar dabei.

Sicherheitslücken bereiten den Unternehmen der Internetbranche immer wieder Sorgen, auch Google. Erst im Juni 2014 hat der Suchgigant zum Beispiel ein kostenloses Tool veröffentlicht, dass E-Mails direkt im Browser Ende-zu-Ende verschlüsselt. Damit sind Nachrichten durchgehend vor fremden Blicken geschützt.

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