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Kartellvorwürfe gegen Google

Kartellvorwürfe gegen Google Kennzeichnung der eigenen Angebote

Ob das wohl reicht, um Kartellvorwürfen entgegenzutreten? Google bietet an, seine eigenen Angebote, die in den Suchergebnissen enthalten sind, deutlich als solche zu kennzeichnen.

Google hat den europäischen Kartellbehörden angeboten, seine eigenen Angebote wie beispielsweise Karten oder Aktienkurse, die in den Suchergebnisseiten auftauchen, zu markieren. Damit will der Internetkonzern Vorwürfen begegnen, eigene Dienste in der Websuche zu bevorzugen. Die Kennzeichnung soll es Nutzern vereinfachen, die Quelle der Suchresultate zu identifizieren.

Der Vorschlag ist an den Wettbewerbskommissar der EU, Joaquin Almunia, gerichtet. Nach Informationen der Financial Times sind Konkurrenten Googles aber mit dieser Lösung nicht zufrieden, da Google nach wie vor seine eigenen Angebote in seiner Suchmaschine bevorzugen könnte.

Der Streit um mögliche Suchergebnismanipulationen schwelt nun bereits seit über zwei Jahren. Im Juli 2010 hatte Almunia auf Betreiben der französischen Suchmaschine Ejustice.fr und des britischen Preisvergleichsportals Foundem eine Untersuchung der Vorwürfe angekündigt.

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