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Marissa Mayer über Googles Innovationskultur

Marissa Mayer über Googles Innovationskultur "Ideen entstehen überall"

Wie können Unternehmen den Erfindergeist ihrer Mitarbeiter fördern? Marissa Mayer, Vizepräsidentin von Google, berichtet von den Erfahrungen des Internetkonzerns.

"Googles Philosophie der Innovation ist auf den Nutzer fokussiert", sagt Mayer. Etwas Neues zu erfinden sei bei dem Internetkonzern die Verantwortung eines jeden Mitarbeiters. Deshalb könne auch jeder Google-Angestellte 20 Prozent seiner Zeit in eigene Projekte investieren.

Wie viel Prozent der Arbeitszeit in eigene Ideen fließen, wird bei Google nicht überprüft. "Viele unserer Mitarbeiter geben 120 Prozent, da sie sich leidenschaftlich engagieren", so Mayer. Oft entstünden Projekte in Teamarbeit, da technische Produkte Expertenwissen aus unterschiedlichen Bereichen benötigten. Für Google lohnt sich das: Etwa die Hälfte der Produkte des Unternehmens entstehen Mayer zufolge als persönliche Projekte.

Um den Erfindergeist zu fördern, hat Google - jenseits der 20-Prozent-Regel - folgende Richtlinien für Innovationen:

1. Ideen entstehen überall, auch außerhalb des Internetkonzerns.

2. Produkte werden früh veröffentlicht.

3. Offene Plattformen bekommen den Vorzug.

"Wir versuchen, unsere Nutzer einzubinden", sagt Mayer. "Indem wir Betaversionen unserer Produkte launchen, können wir das Feedback der User in die Entwicklung einfließen lassen." 

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