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Suchanfragen während der WM-Spiele Foto: Fotolia com/A  Dudy

Suchanfragen während der WM-Spiele Die größten Fußball-Fans der Welt

Google hat die Suchanfragen während der Fußball-Weltmeisterschaft einmal genauer unter die Lupe genommen und anhand der Menge der eingehenden Anfragen vor, während und nach den Spielen ein Ranking der größten Fußballnationen erstellt.

Die an dem Turnier in Südafrika teilnehmenden Länder eint, dass jeweils die Zahl der Anfragen zum Anpfiff absank und auch während des Spiels deutlich unterhalb des normalen Niveaus blieb. Lediglich die Halbzeitpause nutzten viele User für eine schnelle Suchanfrage.

Am stärksten variierte die Zahl der Suchanfragen zwischen vor dem Spiel und während des Spiels bei den Brasilianern. Sie haben damit aus Googles Sicht die weltmeisterschafts-verrücktesten User. Auf Platz zwei, zwar deutlich hinter Brasilien aber klar vor den anderen Nationen, kam Deutschland. Dicht beieinander liegen die Niederlande (Platz 3) und Südkorea (Platz 4).

Wenig Fußballbegeisterung ist dagegen offenbar in Honduras und Nordkorea vorhanden. In diesen Ländern stieg sogar noch die Zahl der Suchanfragen während der Spiele. Wenig Veränderungen bei den Suchanfragen gab es in Japan, Australien und Neuseeland. Die Ursache dafür dürfte in der großen Zeitverschiebung zwischen Südafrika und den Ländern liegen.

Während des Finales ging weltweit die Zahl der Suchanfragen am stärksten zurück. Eine ebenfalls sehr hohe Zuschauerbindung erreichte das Achtelfinalspiel Deutschland gegen England. Neben dem Finale gingen dabei die Suchanfragen über Google am stärksten zurück. Einige Spiele von Oranje, insbesondere das Achtelfinale gegen die Slowakei, aber auch das Halbfinale gegen Uruguay sorgten für einen Anstieg der Suchanfragen.

Bei den Suchen haben sich die Nutzer vor allem für bestimmte Spieler interessiert. Am stärksten über die gesamte Weltmeisterschaft hinweg fiel dabei das Interesse für Spaniens David Villa aus. Hinter ihm folgten der Torschützenkönig Thomas Müller und Uruguays Nationalspieler Diego Forlán.

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