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Datenbrille Google Glass kommt nach Europa

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Medienberichten zufolge will Google im vierten Quartal seine Google Glass auch in anderen Ländern außer den USA verkaufen. Ein Nachfolgemodell soll angeblich im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

Die Datenbrille Google Glass kann von Endkunden bislang nur in den Vereinigten Staaten erworben werden - bis Ende des Jahres soll sich das nun ändern. Wie das Online-Portal Androidnext.de von anonymen Quellen erfahren haben will, könnte Google bereits auf seiner Hausmesse I/O den Termin für den internationalen Vermarktungsstart bekannt geben.

Demnach soll die Brille im vierten Quartal auch in Ländern wie Großbritannien, Australien, Kanada und Japan für jedermann angeboten werden. Die Preise sollen bei weit unter 1.000 Euro liegen, Branchenbeobachter rechnen mit einer Preisspanne zwischen 200 und 600 US-Dollar. Weitere europäische Märkte - darunter wohl auch Deutschland - sollen dann in Kürze folgen. Hierzulande hatten bislang nur Entwickler die Möglichkeit, eines der begehrten Exemplare zu ergattern.

Wie es weiter hieß, soll sich Google angesichts des bevorstehenden Vermarktungsstarts schon seit längerer Zeit in Gesprächen mit zahlreichen europäischen Regierungen befinden. Das Ziel: die rechtlichen Grundlagen für die Nutzung von Google Glass zu klären. Erst vor kurzem hatte der Internetkonzern einen Verhaltenskodex für den Gebrauch seiner Datenbrille erstellt. Der Titel: "Don't be a Glasshole".

Unterdessen gibt es bereits Gerüchte um ein Nachfolgemodell: Da die Leistung der aktuellen Explorer Edition für rechenintensive Aufgaben nicht ausreicht, wird bereits für 2015 ein Nachfolgemodell erwartet. Dieses soll dann mit deutlich stärkerer Hardware aufwarten.

In den USA wurde die Brille im April 2014 erstmals im offenen Verkauf angeboten: Für 1.500 US-Dollar konnte jeder Interessierte ein Exemplar der Datenbrille erstehen. Das Resümee nach 24 Stunden: kompletter Bestand vergeben.

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