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Mensch oder Maschine Google nutzt einfachere Captcha-Codes

Shutterstock.com/Maen Zayyad
Shutterstock.com/Maen Zayyad

Um Mensch von Maschine einfacher und zuverlässiger zu unterscheiden, setzt Google eine neue Technik namens "No Captcha reCaptcha" ein. Und dabei spielen auch Katzen eine Rolle - manchmal.

Seit Jahren hat Google Captcha-Codes genutzt, bei denen Nutzer eine verzerrte Zeichenfolge in ein Feld eingeben mussten. Dabei handelt es sich um einen Sicherheitstest, um Mensch von Computer zu unterscheiden. Sie sollen verhindern, dass automatisch agierende Computer wie Botnetze sich in Foren oder Kommentarsektionen registrieren und missbräuchlich Spam posten. Google zufolge können künstliche Intelligenzen jedoch heutzutage selbst schwierige Captchas mit Erfolgsraten von 99,8 Prozent erkennen.

Für Menschen leicht zu lösen

Google.com

Bei der neuen "No Captcha reCaptcha"-Abfrage bestätigen Nutzer einfach mit einem Häkchen, dass sie "kein Roboter" sind. Nur für den Fall, dass Google sich nicht sicher ist, müssen Nutzer wie bisher etwa eine Zahlenfolge eingeben. Für mobile Geräte hat Google eine einfachere Variante entwickelt: So markieren Nutzer in einer Liste von Bildern diejenigen, die mit dem gegebenen Hinweis übereinstimmen. Als Beispiel wählt man etwa alle Katzenbilder in der Liste aus.

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft will Google auch das mobile Einkaufserlebnis verbessern. Shopping-Suchergebnisse zeigen angebotene Artikel in 360-Grad-Ansicht und weitere Details wie Kundenbewertungen.

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