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Larry Page

Positive Quartalszahlen bei Google Ein Drittel mehr Umsatz

Zufrieden: Google-Gründer Page

Zufrieden: Google-Gründer Page

Google kann sich über einen satten Zuwachs beim Umsatz freuen: Der Internetgigant nahm im ersten Quartal 2013 knapp 14 Milliarden US-Dollar ein - ein Plus von mehr als 30 Prozent. Ein starker Start ins Jahr, fand CEO Larry Page.

Mit 13,9 Milliarden US-Dollar Umsatz im ersten Quartal 2013 konnte Google seine Zahlen vom Vorjahresquartal um 31 Prozent übertreffen. Und auch beim Gewinn konnte das Internetunternehmen zulegen. Hier verzeichnet Google 3,3 Milliarden US-Dollar. Das sind 16 Prozent mehr als im ersten Quartal 2012. Die Aktie des Unternehmens stieg nachbörslich an. "Wir hatten einen starken Start ins Jahr 2013", so Google-Chef Larry Page.

Den Hauptteil seines Umsatzes macht Google nach wie vor mit Werbung. Über seine eigenen Seiten generierte das Unternehmen 8,6 Milliarden US-Dollar Umsatz (plus 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum), aus Partnerseiten flossen 3,2 Milliarden US-Dollar in den Gesamtumsatz (plus zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Mittlerweile macht das internationale Geschäft über die Hälfte des Google-Gesamtumsatzes aus: 7,1 Milliarden US-Dollar wurden außerhalb der Vereinigten Staaten umgesetzt, das entspricht einem etwa stabil gebliebenen Anteil von 55 Prozent. Interessant: Die Zahl der Klicks auf bezahlte Suchanzeigen bei Google legte im Jahresvergleich um 20 Prozent zu. Der Klickpreis sank gleichzeitig jedoch um vier Prozent.

"Wir arbeiten hart und investieren in unsere Produkte", so Page. Eines davon ist die Datenbrille Google Glass. Sie verfügt über 16 Gigabyte, eine Fünf-Megapixel-Kamera und ein integriertes Knochenmikrofon. Das nur 640 x 360 Pixel große Display soll dem Träger den Eindruck eines 25-Zoll-Bildschirms vermitteln, der aus rund 2,40 Metern Entfernung betrachtet wird. 

Die teure Ãœbernahme von Motorola hat sich für Google bisher allerdings finanziell noch nicht ausgezahlt. Während sich der Internetriese die Akquisition im vergangenen Jahr 12,5 Milliarden US-Dollar kosten ließ, fuhr die Handy-Tochter im ersten Quartal 2013 lediglich eine Milliarde US-Dollar Umsatz ein.

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