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Accelerated Mobile Pages AMP: Google bringt Original-URLs zurück

Fotolia.com/Tanusha
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Google ändert die URL-Anzeige bei seinen Accelerated Mobile Pages (AMP) nach Kritik von Publishern. Diese hatten moniert, dass Google ihren Traffic abgreift.

Bei Googles AMP-Projekt (Accelerated Mobile Pages), soll das Internet-Browsing auf mobilen Geräten beschleunigt werden, indem optimierte Versionen von Publisher-Webseiten bereitgestellt werden, die weder Drittanbieter-Scripts noch andere Erweiterungsmaßnahmen enthalten. So weit, so gut - doch beim Weiterleiten von AMP-Inhalten, war bisher die AMP-URL im Adressfeld sichtbar, was zur Verwirrung beim Teilen des Artikels führen könnte.

Hier setzt Google nach der Kritik von Publishern jetzt an und fügt unter der URL-Zeile einen neuen Header ein, der den Nutzern anzeigt, von welcher Webseite der Artikel stammt. Das Feature erlaubt Nutzern, den angezeigten Permalink über einen langen Fingerdruck auf den neuen Header zu teilen.

Das Feature ist bereits in der iOS-Google-App aktiviert und soll in den kommenden Wochen auch für Android eingeführt werden, so Google im Entwickler-Blog.

Google-Screenshot

Google

Im Januar 2017 hatte Google bereits an AMP geschraubt, um Bilder und Daten noch schneller laden zu lassen.

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