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Praxistipp Daten für Produktsuchmaschinen optimieren

Shutterstock,com/CleverStudio
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In Produktsuchmaschinen herrscht ein harter Wettbewerb um die besten Plätze. Gute Produktdaten im Online Shop helfen, sich einen guten Platz zu sichern - und damit mehr zu verkaufen.

Allein in den Bereichen Mode und Lifestyle platzieren über 9.000 ­Online Shops in Deutschland ihre Produkte auf Produktsuchmaschinen. Wer dort von potenziellen Kunden gefunden werden will, darf seine Daten aus dem Shop nicht 1:1 übernehmen, sondern muss sie für die Produktsuche optimieren. Andre Kröger, Geschäftsführer der Agentur Onmacon gibt drei Tipps, die Shop-Betreiber beachten sollten:

1.
Am Anfang steht die Recherche nach den passenden Keywords für die Suche nach Ihrem Produkt. Definieren Sie die wichtigsten Suchanfragen, die zu Ihrem Produktportfolio passen und leiten Sie hieraus die entsprechenden Keywords für Ihre Produkte ab. Nicht jeder, der einen Kapuzenpullover kaufen will, sucht auch nach einem Kapuzenpullover. Tatsächlich wird viel häufiger nach dem Begriff "Hoodie" gesucht. Weitere Synonyme sind etwa "Kapuzensweatshirt" oder "Hoody".

2.
Steigern Sie Ihre Produktdatenqualität. Um für Ihre Produkte eine hohe Suchanfragerelevanz zu schaffen, ist es notwendig, die Daten umfangreich und spezifisch zu pflegen. Reihen Sie nicht einfach Ihre Keywords im Titel oder in der Beschreibung aneinander. Wenn in der Titelzeile einer Produkt-anzeige zu viele Keywords stehen, hat sie keine spezifische Relevanz mehr für eines dieser Keywords und wirkt für den potenziellen Kunden daher oft nicht ansprechend. Außerdem: Pflegen Sie alle für Ihre Produkte relevanten Attribute und fügen Sie die wichtigsten in die entsprechenden Bereiche wie Titel und Beschreibung ein.

3.
Schaffen Sie eine gute Steuerungsbasis. Nutzen Sie Ihre Produktdaten als Basis und für die Steuerung Ihrer Gebotsstrategie. Enthalten sein sollte beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, wie ein Produkt konvertiert. Faktoren können die Verfügbarkeit oder die Lieferzeit sein. Hierbei sollten Sie möglichst differenziert vorgehen: Bewerten Sie sortiments- und größenspezifisch und berücksichtigen Sie, wie lange der Lagerbestand reicht.

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