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Haarschneider

Search Trends Haarschneider, bei Google verzweifelt gesucht

Shutterstock/Alas spb
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Der Haarschneider wurde vorübergehend zum meistgesuchten Produkt im Netz. Jetzt, wenn die Friseursalons wieder öffnen, dürfte die Nachfrage wieder abebben. Wir zeigen, welche Trends es in den Suchanfragen derzeit gibt.

Waschen, schneiden, legen: Am Montag, 1. März, können endlich die Friseure wieder öffnen. Die Besucher müssen mit strengen Hygieneauflagen rechnen, die Betreiber mit einem Besucheransturm. Die wochenlange Schließung hat dazu geführt, dass Hunderttausende an Bürgern wieder mit professioneller Hilfe und ganz legal sobald wie möglich ihre Frisur in Ordnung bringen lassen möchten. Schon seit Tagen nehmen die Läden deshalb Terminbuchungen entgegen.

Eine Studie des Portals Warenvergleich.de zeigt auch: Die Schließung der Friseursalons hat die Anfrage nach entsprechendem Heimwerkzeug nach oben schnellen lassen. Der praktische Haartrimmer erlebte im Netz einen regelrechten Hype. Verglichen wurden die Monate mit Lockdown mit den Wochen im Jahr zuvor, als alles noch geöffnet war. Dabei wurde ein Zuwachs der Google-Suchanfragen für Haarschneider um rund 400 Prozent festgestellt. Kein anderes Produkt hat einen ähnlich hohen Anstieg bei der Google-Suche verzeichnet (März bis Oktober 2020 gegenüber 2019).

Ebenfalls stark gefragt: der Gartenpool

Die Plätze zwei bis vier zeigen, dass sich die Deutschen intensiv damit auseinandersetzen, ihre Freizeit überwiegend zuhause verbringen zu müssen. Sie interessierten stark dafür, ob es nicht möglich wäre, den eigenen Garten mit einer Pool-Einrichtung zu verschönern und damit den Verlust einer Reise ans Mittelmeer zu kompensieren. Die Suchanfragen nach "Gartenpool" stiegen um rund 270 Prozent, nach "Poolheizung" (man kann nie wissen) um 220 Prozent und die nach "aufblasbarer Whirpool" um 210 Prozent. Letztere sind bereits recht preisgünstig zu haben und wegen ihres unkomplizierten Aufbaus eine Alternative zu den dann doch eher teuren Garten-Jacuzzis.

Platz fünf der Suchanfragen ist ein Beleg dafür, wie sehr Corona unsere Arbeitswelt verändert hat. Die Suche nach dem "erogonomischer Bürostuhl" stieg ebenfalls deutlich an. Der Branchenverband Bitkom schätzt, dass etwa zehn Millionen Menschen ins Homeoffice gewechselt sind, viele von ihnen arbeiteten erst einmal vom Küchenstuhl aus. Für viele ist das auf Dauer kein haltbarer Zustand. Die vielen Suchanfragen nach dem Bürostuhl decken sich mit anderen Ergebnissen. Eine Umfrage des Büroausrüsters Staples im Januar zeigte beispielsweise, dass 40 Prozent der Büroangestellten demnächst in einen eigenen Bürostuhl investieren möchten.

warenvergleich.de

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