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Für Vernetzung stationärer Händler

Google übernimmt Pointy für 163 Millionen US-Dollar

shutterstock.com/Gajus
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Google kauft das Tech-Start-up Pointy. Mit seiner Software ermöglicht es das Unternehmen stationären Einzelhändlern, ihre Produkte ohne zusätzlichen Aufwand online auffindbar zu machen.

Google übernimmt Pointy, ein Start-up aus Dublin, das Technologie entwickelt, die es stationären Einzelhändlern ermöglicht, ihre Produkte ohne zusätzliche Arbeit online auffindbar zu machen. Für das junge Unternehmen soll der Suchmaschinen-Riese rund 163 Millionen US-Dollar auf den Tisch legen, berichtet Techcrunch. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und wird voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen.

Integration von Pointy

Box von Pointy

Box von Pointy, die der Händler an seinen Barcode-Scanner anschließt.

Pointy

Für die Nutzung von Pointy müssen Händler eine kleine Box an ihren Barcode-Scanner anschließen oder die Pointy-App auf ihrem Point-of-Sale-System installieren. Dadurch werden die angebotenen Produkte direkt in den Abschnitt "Sehen, was im Geschäft ist" auf dem Geschäftsprofil in der Google-Suche anzeigt. Eine zusätzliche Dateneingabe ist nicht notwendig.

Ziel ist es, Nutzer, die online nach einem Produkt suchen, über die Suchergebnisse von Google oder über Anzeigen den gewünschten Artikel anzuzeigen. Konkret sind die Ergebnisse im Reiter "Siehe, was im Laden ist" in den Google Knowledge Panels (Infobox) und auf Google Maps zu finden.

Im Idealfall sollen die Suchergebnisse dazu führen, dass der User das gewünschte Produkt letztendlich beim jeweiligen Einzelhändler in der Nähe kauft.

Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel

Google arbeitet bereits seit einiger Zeit mit Einzelhändlern zusammen, um ihnen den Einstieg in die Online-Welt zu erleichtern. Durch die Akquisition von Pointy könnte sich die Zusammenarbeit noch enger gestalten. Denn eine der größten Herausforderungen für kleine Händler ist es, ihre Bestandsinformationen im Laden auch online abzubilden. Diese Informationen müssen auch im Internet zuverlässig auf dem aktuellen Stand sein, ohne dabei einen hohen Verwaltungsaufwand für den Einzelhändler zu verursachen. Genau hier leistet Pointy Abhilfe.

Das Start-up Pointy gibt es seit sechs Jahren; es hat in dieser Zeit knapp 20 Millionen US-Dollar von einer Vielzahl von Investoren gesammelt: darunter Frontline Ventures, Polaris, LocalGlobe und Personen wie Lars Rasmussen (der ehemalige Google Maps-Chef, der später Such- und Unternehmensprodukte bei Facebook entwickelte).

Mit Google hat die junge Firma bereits seit einiger Zeit zusammengearbeitet. "In den letzten Jahren haben wir eine sehr enge Partnerschaft mit Google entwickelt. Es wurde deutlich, dass wir die gleiche Vision darüber teilen, wie Technologie lokale Einzelhandelsunternehmen verbessern kann. Daher ist der heutige Tag ein natürlicher nächster Schritt auf unserer Reise. Wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir den Menschen helfen, lokale Geschäfte und Produkte in viel größerem Maßstab zu entdecken", so die Pointy Gründer.

Ebner Media Group

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