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Security am PC
Security 02.06.2021
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Account- und Passwort-Management Jeder dritte Nutzer ist bei bis zu 20 Online-Services registriert

Fotolia/Denis Putilov
Fotolia/Denis Putilov

In der Corona-Krise haben die Deutschen mehr digitale Dienste mit Login ausprobiert: Inzwischen ist ein Drittel bei bis zu 20 Online-Diensten mit Nutzername und Passwort registriert. Ebenso viele nutzen einen Single-Sign-on-Service wie Google, Facebook oder Apple.

Am 2. Juni ist Tag der Passwortsicherheit. Passend dazu veröffentlicht web.de eine Studie unter 1.000 Befragten, die zeigt, wie die Deutschen bei diesem Thema aufgestellt sind. Demnach bleibt die Zahl der "Passwortsünder" hoch: Die Mehrheit (61 Prozent) der Internetnutzerinnen und -nutzer hierzulande verwendet ein und dasselbe Passwort für mehrere (55 Prozent) oder sogar alle (6 Prozent) Dienste (Vorjahr: 60 Prozent). Jeder Fünfte (19 Prozent) ist bereits Opfer eines Passwortdiebstahls geworden.

Die Erhebung zeigt aber auch, dass die Deutschen in der Corona-Krise mehr digitale Dienste mit Login ausprobiert haben: Inzwischen ist ein Drittel (33 Prozent) bei bis zu 20 Online-Diensten mit Nutzername und Passwort registriert. Gegenüber dem Vorjahr (18 Prozent) ist dies fast eine Verdoppelung.

Jan Oetjen, Geschäftsführer des E-Mail-Anbieters web.de ordnet die Entwicklung ein: "Die Studie zeigt ein gestiegenes Risiko durch unsichere Passwörter. Es werden immer mehr Dienste mit Login genutzt, aber mit den Passwörtern wird zu leichtsinnig umgegangen. Wer dasselbe Passwort für mehrere Accounts verwendet, riskiert den Verlust oder Diebstahl persönlicher Daten. Um die eigenen Onlinekonten effektiv zu schützen, sollte man für jeden Dienst unbedingt ein starkes, einzigartiges Passwort erstellen und, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren."

Single-Sign-On

Um ebenfalls ein Drittel gestiegen (32 Prozent) ist die Registrierung bei einem Single Sign-on Service. Single Sign-on Dienste (SSO) wie der Login mit Google, Facebook, Apple oder netID regeln zentral die Logins bei weiteren Websites.

31 Prozent der Befragten gibt an, in naher Zukunft einen solchen Dienst nutzen zu wollen. Gründe dafür sind die zentralisierten Datenschutzeinstellungen (14 Prozent) sowie die bequeme Zugangsverwaltung für mehrere Dienste mit nur einem einzigen Passwort (17 Prozent). Eine besondere Rolle bei der Auswahl spielt die Herkunft des SSO-Anbieters: 39 Prozent der Befragten geben an, einem Unternehmen aus Europa die eigenen Daten eher anvertrauen zu wollen als einem Anbieter aus den USA oder China.

Deutlich angestiegen ist zudem die Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) hat eine 2FA bei mindestens einem Onlinedienst aktiviert, zusätzlich zum verpflichtenden Einsatz beim Onlinebanking (Vorjahr: 40 Prozent).

Vorsichtiger beim Umgang

Über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) ändert inzwischen nach Medienberichten zu Hacks und Datenlecks die Passwörter bei den betroffenen Diensten. Ein Viertel (25 Prozent) geht noch einen Schritt weiter und ändert die Zugangsdaten auch bei anderen Diensten, die ebenfalls betroffen sein könnten. Individuelle Passwort-Checks bei Services wie haveibeenpwned.com haben 21 Prozent der Befragten schon einmal durchgeführt.

Insgesamt gibt jeder Zweite an, in den vergangenen zwei Jahren etwas (25 Prozent) oder sogar deutlich vorsichtiger (25 Prozent) beim Umgang mit den eigenen Passwörtern geworden zu sein.

Den höchsten Wert auf ein sicheres Passwort legen die meisten bei Onlinebanking (88 Prozent), Online-Payment (71 Prozent) und der persönlichen E-Mail-Adresse (50 Prozent).) ändert nach Medienberichten zu Hacks und Datenlecks die Passwörter bei den betroffenen Diensten. Ein Viertel (25%) geht noch einen Schritt weiter und ändert die Zugangsdaten auch bei anderen Diensten, die ebenfalls betroffen sein könnten. Individuelle Passwort-Checks bei Services wie haveibeenpwned.com haben 21 Prozent der Befragten schon einmal durchgeführt.

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