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Plattformen 14.04.2015
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Lösung für Lieferengpässe Zalando: Kooperation mit stationärem Handel

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Zalando kann sich künftig Kooperationen mit dem stationären Einzelhandel vorstellen. Ziel ist es, Kunden schneller zu beliefern und Lieferengpässe zu umgehen.

Die Verknüpfung von Online und Offline ist für Zalando nicht neu, bereits im Februar 2012 richtete der Modehändler etwa einen Store in Berlin ein. Wie Geschäftsführer Robert Gentz nun in einem Interview mit dem Tagesspiegel erklärte, kann sich Zalando auch vorstellen, künftig Kooperationen mit dem stationären Handel einzugehen.

Der Grund hierfür: "Wenn wir ein Produkt nicht auf Lager haben, finden wir heraus, welcher Shop im Umfeld es hat, und bringen es von dort zum Kunden", so Gentz. Somit können laut Gentz Lieferengpässe umgangen werden und dem Kunden die Ware ohne lange Lieferzeit zugestellt werden - und das, obwohl Zalando das gewünschte Produkt nicht mehr auf Lager hat.

Zu den weiteren Plänen von Zalando zählt das Project Z. Hierfür hat der E-Commerce-Riese die "Zalando Fashion Entrepreneurs" gegründet. Bei dieser Plattform können Kunden ein persönliches Style-Profil anlegen und ihre Wünsche dem Stylisten mitteilen. Dieser stellt dem User dann individuelle Outfits zusammen, die dem Kunden daraufhin zugeschickt werden.

Seit September 2014 bündelt Rocket Internet fünf Zalando-Ableger in der Global Fashion Group. Ihr Chef wird nun der Ex-Amazon-Manager Romain Voog, zudem gibt es 32 Millionen US-Dollar Startkapital.

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