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Amazon 24.01.2018
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Google versus Amazon YouTube ist mit dem Fire TV Stick immer schlechter nutzbar

shutterstock.com/Gutzemberg
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Schon länger machen sich Amazon und YouTube gegenseitig das Leben schwer. Jetzt hat die Google-Tochter die Nutzung von YouTube mit dem Amazon Fire TV Stick fast unmöglich gemacht. Ein Konter von Amazon wird nicht lange auf sich warten lassen.

Seit einigen Wochen liegen Amazon und YouTube im Clinch. Nun hat die Google-Tochter die Nutzung ihres Streaming-Dienstes mit Amazons Fire TV Stick so gut wie unmöglich gemacht - zumindest aus Usability-Sicht. Zwar können Nutzer YouTube über einen der seit kurzem verfügbaren Firefox oder Silk Browser in der Desktop-Version ansteuern, doch diese ist weder für die Displaygröße noch für die Bedienung per Fernbedienung optimiert, berichtet der Googlewatchblog. Vermutlich wird es aber nicht lange dauern, bis Amazon sich hierfür eine Lösung beziehungsweise einen Konter einfallen lässt.

Anfang Dezember machte sich die Fehde zwischen Amazon und der YouTube-Mutter Google für die Nutzer das erste Mal bemerkbar. Damals zog YouTube seine App von Amazons Fernsehbox Fire TV zurück. Außerdem wurde die Anwendung von Amazons Echo Show gelöscht. YouTube erklärte das Vorgehen mit einer Benachteiligung durch den Online-Händler. So habe Amazon Google-Geräte wie den Streaming-Stick Chromecast und den Lautsprecher Google Home nicht im Sortiment und zudem aufgehört, einige Produkte von Googles Smart-Home-Marke Nest zu verkaufen.

Gleich zu Beginn dieses Jahres konterte Amazon dann zum einen damit, dass es auf seinem Amazon Fire TV Stick zwei Browser zur Verfügung stellte, über die die Nutzer YouTube ansteuern können und damit nicht zwingend auf die App angewiesen sind. Zum anderen meldete der E-Commerce-Riese ein Patent für einen Streaming-Service namens "AmazonTube" an. Der Dienst soll nahezu den gleichen Funktionsumfang aufweisen wie YouTube.

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