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Payment 01.08.2018
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Zum 31. August 2018 PayPal ändert Richtlinien - zum Nachteil für Händler

shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro (nevodka)
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PayPal ändert zum 31. August 2018 seine Richtlinien. Einige Änderungen werden Online-Händlern nicht gefallen. Denn zum einen dürfen sie kein Geld mehr für die Nutzung der PayPal-Services von Kunden verlangen - und zum anderen fallen höhere Transaktionsgebühren an.

Der Payment-Dienst PayPal hat Änderungen in seinen Richtlinien angekündigt. Zum 31. August 2018 treten diese in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt ist es Online-Händlern untersagt, "ein Entgelt für die Nutzung der PayPal-Services" von ihren Kunden zu verlangen. Das schließe ausdrücklich auch etwaige Service-Gebühren ein, die Händler den Webshoppern für die Nutzung der PayPal-Services berechnen.

Eine weitere Änderung betrifft die Transaktionsgebühren, die künftig höher ausfallen. Insbesondere kleine und mittlere Händler dürften diese Auswirkungen spüren. Somit werden ab Ende August bei einem monatlichen Zahlungsvolumen von bis zu 2.000 Euro pro Transaktion künftig 2,49 Prozent fällig. Zuvor waren es lediglich 1,9 Prozent. Bei monatlichen Transaktionsvolumen von 2.000 bis 5.000 Euro fallen dann Gebühren von 2,10 Prozent an.

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Händler können sich allerdings ab einem monatlichen Umsatz von 2.000 Euro im Rahmen des so genannten Opptimize-Programms um Sonderkonditionen bewerben. Bewerbungen sind bereits vor Inkrafttreten der neuen Gebühren für Online-Händler möglich.

Übersicht der Vorteilpreise des Opptimize-Programms

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PayPal Geschäftszahlen

Ende vergangener Woche präsentierte PayPal auch seine Geschäftszahlen. Der Bezahldienst hat demnach seine Einnahmen dank des boomenden Internethandels im Frühjahr stark gesteigert, beim Geschäftsausblick aber die Markterwartungen enttäuscht.

Im zweiten Quartal legte der Gewinn im Jahresvergleich um 28 Prozent 526 Millionen US-Dollar (448 Millionen Euro) zu. Trotz dieser positiven Geschäftsentwicklung, setzt PayPal aber die Gebührenerhöhung zum Ende des Monats um.

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