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Straßenschild an der Wall Street
Payment 15.10.2015
Payment 15.10.2015

Lang erwartet Square reicht Antrag auf Börsengang ein

Shutterstock.com/Anastasios71
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Wie erwartet geht Square an die Börse. Der Payment-Anbieter reicht seinen offiziellen Antrag zur Börsenzulassung ein und gibt damit Einblick in sein Unternehmen.

Jack Dorsey räumt auf: Der frischgebackene Twitter-CEO geht jetzt auch mit seinem Payment-Unternehmen Square an die Börse. Das Unternehmen hat dazu den Antrag auf Zulassung an der Wall Street eingereicht. Das ermöglicht erste Einblicke in die finanzielle Situation der Firma.

So fuhr Square im ersten Halbjahr 2015 einen Umsatz von 560,6 Millionen US-Dollar ein und verbuchte einen Verlust von 77,6 Millionen US-Dollar. Der größte Anteilseigner von Square ist derzeit Gründer Jack Dorsey, mit einem Anteil von 24,4 Prozent. Khosla Ventures verfügt über 17,3 Prozent, während Mitgründer James McKelvey 9,4 Prozent an Square besitzt.

Interessant: Das offizielle Dokument kommentiert auch die Tatsache, dass Firmenchef Dorsey gleichzeitig den CEO-Posten bei Twitter besetzt und damit eine Doppelrolle ausfüllt. "Dies könnte sich gelegentlich negativ auf seine Fähigkeit auswirken, Zeit, Aufmerksamkeit und Mühe Square zu widmen", so das so genannte S-1-Dokument.

An der Wall Street will Square Aktien im Wert von 275 Millionen US-Dollar verkaufen. Schon im Juni 2015 hatte es geheißen, dass Square noch innerhalb des Jahres den Gang an die Börse antreten wolle. Mit einer Finanzierungsrunde im Vorjahr hatte das Unternehmen sich schon früh für den Börsengang positioniert.

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