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Payment 13.10.2020
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PSD2: Händler müssen jetzt aktiv werden

Mastercard
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Anzeige: Ab Januar sind Online Shops verpflichtet bei Kartenzahlung die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu erfüllen. Daher sollten Händler jetzt mit ihrem Zahlungsdienstleister sprechen und das neue Sicherheitsprotokoll EMV 3D-Secure im Checkout integrieren.

Was bedeutet Starke Kundenauthentifizierung?

Die EU-Regularien der Starken Kundenauthentifizierung (SCA) besagen, dass Kunden bei Transaktionen im Web und in Apps ihre Identität über mindestens zwei von drei möglichen, voneinander unabhängigen Sicherheitsfaktoren, belegen müssen:

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  1. Wissen (etwa Passwort, PIN) 
  2. Besitz (etwa Mobiltelefon) 
  3. Inhärenz (etwa Fingerabdruck, Gesichtserkennung)

Gleichzeitig wird ein sicherer und bequemer Bezahlvorgang im E-Commerce immer wichtiger. Denn insbesondere in Zeiten von Corona wird immer häufiger online eingekauft und mit mobilen Geräten bezahlt.

Viele Händler befürchten jedoch, dass die Starke Kundenauthentifizierung den Checkout verkompliziert und es zu vermehrten Kaufabbrüchen kommen könnte. Doch das lässt sich einfach vermeiden, wenn Händler das neue Sicherheitsprotokoll EMV 3D-Secure in ihrem Checkout integrieren. Es bietet viele Vorteile:

  • Verbesserter digitaler Bezahlvorgang

    Das neue Sicherheitsprotokoll EMV 3D-Secure verbessert den digitalen Bezahlvorgang, weil das Betrugsrisiko weiter gesenkt, irrtümliche Ablehnungen verringert und unnötige Irritationen vermieden werden. Mastercard hat mit "Mastercard Identity Check" eine eigene Lösung für digitale Zahlungsvorgänge, welche die Anforderungen der PSD2 und der Starken Kundenauthentifizierung erfüllt.

  • Auch für Apps und mobile Bezahllösungen geeignet

    Im Gegensatz zur bisherigen 3DS-Authentifizierung ist das neue EMV 3D-Secure Verfahren sowohl für den Einsatz im Web als auch in Apps geeignet. Dies ist essentiell, da immer mehr Kunden über Smartphones und andere mobile Geräte einkaufen. 

  • Einfache Authentifizierung mit biometrischen Faktoren

    EMV 3D-Secure verbessert das Kundenerlebnis und bietet mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Authentifizierung. Im Rahmen der Zwei-Faktor-Authentifizierung werden vor allem biometrische Faktoren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung immer häufiger eingesetzt - insbesondere auf mobilen Geräten. Die Technologie ist für die Nutzer einfach und bequem anzuwenden. Die umständliche Eingabe von Passwörtern entfällt. 

  • Verbesserte Betrugserkennung durch umfangreiche Risikoanalysen

    Außerdem ermöglicht das neue Verfahren den Austausch zusätzlicher Daten zwischen Händlern und Kartenherausgebern. Dadurch können Kartenherausgeber eine bessere Risikoanalyse durchführen, was zu einer deutlich verbesserten Betrugsprävention führt. 

  • Nahtloses Zahlungserlebnis durch die Nutzung von SCA-Ausnahmen

    Das neue EMV 3D-Secure Protokoll unterstützt Kartenherausgeber und Händler, die diversen Ausnahmeregelungen der Starken Kundenauthentifizierung anzuwenden, die in den Regeln festgelegt wurden.

  • Mit EMV 3D-Secure liegt die Haftung bei der Bank

    Außerdem wichtig: Durch den Einsatz des neuen Standards liegt die Haftung im Betrugsfall bei der Bank, nicht beim Händler.

Händler sollten jetzt aktiv werden

Online-Händler sollten ihren Checkout-Prozess für Kartenzahlungen umgehend prüfen und den neuen Authentifizierungsstandard EMV 3D-Secure in den eigenen Shop integrieren. Wichtig ist, dass Händler ausreichend Zeit für eine Testphase während der technischen Implementierung einplanen, um im laufenden Betrieb die Auswirkungen auf das Geschäft und die Kunden abschätzen zu können. Daher sollten sich Online-Händler am besten heute noch mit ihrem Acquirer oder Payment Service Provider in Verbindung setzen. Denn im neuen Jahr wird es endgültig ernst.

Mehr Informationen finden Händler hier
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