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Payment 06.10.2020
SEPA Instant Payment
Payment 06.10.2020

ECC-Payment-Studie

"Bezahlmethoden müssen einfach, schnell und sicher sein"

EPC
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Ein steigendes Interesse an SEPA Instant Payments und digitalen Direktüberweisungen machen die Autoren der aktuellen ECC-Payment-Studie aus. Ein Viertel aller Konsumenten hat Instant Payment bereits ausprobiert, 50 Prozent können sich eine Nutzung in Zukunft vorstellen.

Den Fokus auf Instant Payment und P2P-Zahlungen legt die aktuelle, 24. Auflage der Payment-Studie, die das Beratungsunternehmen ECC jetzt in Zusammenarbeit mit Prof. Malte Krüger auf den Markt gebracht hat. Besondere Beachtung finden dabei digitale Überweisungen im SEPA-Raum, die seit November 2017 innerhalb nur 15 Sekunden möglich sind und so dem Thema "Vorkasse" eine ganz neue Dynamik verleihen.

Diese SEPA Instant Payments haben rund ein Viertel aller befragten Konsumenten in Deutschland bereits genutzt. 50 Prozent können sich die Nutzung zukünftig vorstellen. Besonders interessant ist für Konsumenten die Nutzung von Instant Payment bei sofortigem Versand der Ware (66 Prozent) und bei Zahlungen, bei denen bislang Eil-Überweisungen nötig waren (65 Prozent). Wichtig in diesem Zusammenhang: Diese Werte basieren auf Befragungen im Oktober/November 2019, also weit vor der Corona-Pandemie.

Händler schätzen Zahlunssicherheit

Dieses rege Kundeninteresse bleibt auch den Händlern nicht verborgen. Knapp die Hälfte aller befragten Händler glaubt, dass sich Instant Payment künftig als zusätzliches Zahlungsmittel etablieren wird.

Ausschlaggebend für Händler ist dabei weniger die Geschwindigkeit der Transaktion, sondern eine Steigerung der Kundenzufriedenheit bei gleichzeitiger Vermeidung von Zahlungsausfällen.

Platzhirsch PayPal

Auch formlosen digitalen Zahlungen (engl. Person-to-Person (P2P) Payment) zwischen Privatpersonen, ohne Eingabe von Bankverbindung oder TAN stehen Konsumenten insgesamt offen gegenüber, notieren die Studienautoren. Die Umfragen ergaben, dass jeder Vierte diese Möglichkeit bereits genutzt hat. Platzhirsch bei den P2P-Zahlungen ist PayPal (97 Prozent). Aber auch paydirekt (71 Prozent) und Visa Direkt (62 Prozent) sind für P2P-Zahlungen verbreitet.

Ausweitung P2P auf P2B im Handel

ECC Köln

Der Ausweitung dieses formlosen P2P-Prinzips auf den Handel (P2B, engl. Person-to-Business) stehen die befragten Verbraucher grundsätzlich offen gegenüber, vor allem beim Einkauf im Netz. Das Interesse ist besonders hoch bei mobile- und smartphoneaffinen Nutzern, den sogenannten Smart Consumern. Fazit der Autoren: "Bezahlmethoden müssen einfach, schnell und sicher sein."

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Ebner Media Group

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