Großes Performance-Update 30.10.2017, 11:11 Uhr

YouTube ändert Algorithmus: Verbesserte Monetarisierung

Google hat die Technologie in seinem Algorithmus verbessert, der darüber entscheidet, ob und wie gut Videos über Werbeeinblendungen monetarisierbar sind. Den Änderungen gingen zahlreiche Beschwerden von YouTubern voraus.
YouTube hat am Algorithmus geschraubt, der entscheidet, ob ein Video via Werbung monetarisierbar ist.
(Quelle: shutterstock.com/Your Design)
Vor allem YouTuber, die mit sogenannten Let's Plays ihr Geld auf der Video-Plattform machen, sollen sich beschwert haben. Sie könnten mit ihren Clips zu Spielen kaum mehr etwas verdienen, weil der YouTube-Algorithmus nicht richtig funktioniere, so der Vorwurf an die Google-Tochter. Die reagiert nun und hat ein Update veröffentlicht, das zur besseren Monetarisierung verhelfen soll.
Der Algorithmus sollte in erster Linie verhindern, dass Anzeigen von Werbungtreibenden in Umfeldern erscheinen, mit denen diese nichts zu tun haben möchten, etwa in rassistischen oder gewaltverherrlichenden Videos.

30 Prozent weniger Fehlklassifizierungen

Wie YouTube erklärt, seien seit August 2017 über eine Millionen menschliche Beurteilungen in die Technologie mit eingeflossen. Das soll fehlerhafte Werbesperren vermeiden. Rund 30 Prozent weniger Fehlklassifizierungen hätte es schon gegeben. Das bedeutet: Videos wurden nicht fälschlicherweise als nicht monetarisierbar bewertet.
Dazu gibt es bunte Icons am Clip, die Aufschluss darüber geben sollen, wie genau Geld damit verdient wird. Grün bedeutet, dass das Video mit Werbung finanziert wird, gelb heißt, es wird nur limitiert monetarisiert oder auch, dass es gar keine Werbung gibt. Durch das Update soll es nun deutlich mehr grüne Icons geben.
Sollten sich YouTuber noch ungerecht behandelt fühlen, sollen sie sich direkt an YouTube wenden. Zudem solle man dem Partner-Programm beitreten, da Anfragen und Probleme so schneller geklärt werden könnten.



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