Prognose für 2018 16.01.2018, 10:36 Uhr

Digitale Werbeausgaben klettern auf 220 Milliarden US-Dollar

Auch 2018 hält das Wachstum der Werbeausgaben weiter an - jedenfalls global gesehen. Allein für digitale Werbung sollen in diesem Jahr 220 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden. Deutschland gehört zu den Märkten, in denen sich das Wachstum beschleunigt.
(Quelle: shutterstock.com/Aa Amie )
Im Jahr 2018 werden sich die Werbeausgaben weltweit auf über 589 Milliarden US-Dollar belaufen. Das ist die Prognose von des britischen Mediennetzwerks Dentsu Aegis. Global verbessert sich die Wachstumsrate in Sachen Ad Spend auf 3,6 Prozent. Im vergangenen Jahr lag das Wachstum bei 3,1 Prozent. Allein für digitale Werbung sollen in diesem Jahr 220 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden.
Mobile bleibt nach wie vor der große Treiber des globalen Ad Spend. Für 2018 erwartet Dentsu Aegis beispielsweise Werbeausgaben von 121,1 Milliarden US-Dollar allein für mobile Kampagnen. Damit hat Mobile bereits Desktop überholt: Seit 2016 konnte Mobile seinen Anteil am globalen Ad Spend um 8,2 Prozent steigern, während Desktop seit 2016 1,5 Prozent seines Anteils an Werbeausgaben verloren hat.

Video und Social Advertising treiben die digitalen Werbeausgaben

Aber auch Video und Social Advertising treiben die digitalen Werbeausgaben weiter an. Video hat mittlerweile einen Anteil von 24,5 Prozent an den digitalen Werbeausgaben; bei Social sind es 23,5 Prozent. Insgesamt überholt Digital Advertising den Platzhirsch TV: Im Jahr 2018 wird Digital für 38,3 Prozent der gesamten Werbeausgaben verantwortlich sein, TV dagegen nur für 35,5 Prozent.
Für Deutschland prognostiziert Dentsu Aegis ebenfalls beschleunigtes Wachstum - wenn auch nur minimal: Die Wachstumsrate verbessert sich auf 2,6 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es 2,2 Prozent gewesen.
Programmatic dürfte ebenfalls zum Wachstumsgewinner werden: Dentsu Aegis erwartet hier einen Anstieg der Werbeausgaben um 23 Prozent.
Wachstum für Programmatic hatte Ende 2017 auch bereits Zenith in seiner Studie prognostiziert: Bis 2019 soll bereits 67 Prozent der weltweiten digitalen Display-Werbung automatisch gebucht werden



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