Performance-Studie 22.06.2017, 10:00 Uhr

Die SEO-Strategien der Grillhersteller-Marken

Sommerzeit ist Outdoor-Zeit und Grillhersteller-Marken tun gut daran, sich auf den ersten Plätzen der Google-Suche zu positionieren, um die Nachfrage nach ihren Produkten anzuheizen. Wer eine besonders erfolgreiche SEO-Strategie fährt, hat UDG untersucht.
(Quelle: Fotolia.com/Subbotina Anna)
Gerade jetzt sollten Grillhersteller-Marken in ihre SEO-Strategie investieren, um die Nachfrage nach ihren Produkten anzuheizen. Doch nur die wenigsten nutzen die Saison, um sich auf den ersten Plätzen der Google-Suche zu positionieren. Das zeigt der SEO-Performance-Index der UDG United Digital Group, der in regelmäßigen Abständen untersucht, wie Unternehmen das SEO-Potenzial ihrer Branche ausschöpfen.
 
Für die aktuelle Studie hat UDG die Onpage-Optimierung der elf Grillhersteller-Marken untersucht, die mit einer eigenen Domain auf dem deutschen Markt vertreten sind. Nur vier Marken können sich demnach bei den relevanten Suchanfragen überhaupt unter den Top Ten in der deutschen Google-Suche platzieren. 
An der Spitze liegt Weber. Der Grillhersteller aus den USA nutzt mit 79 Prozent einen Großteil des SEO-Potenzials und punktet der Erhebung nach vor allem mit einem professionellen Online Shop sowie mit detaillierten Tipps rund ums Grillen. Auf Platz zwei folgt Broil King mit 67 Prozent. Auf Position drei liegt Cobb mit 57 Prozent, dessen Seite sich besonders durch "modernes Design und die übersichtliche Navigation" auszeichnet. Die letzten Ränge belegen Outdoorchef, Grandhall und Landmann.
(Quelle: UDG)
Das Fazit der Agentur: "Es fehlt an den Grundlagen. Nur bei zwei Anbietern ist die Mehrzahl der Texte suchmaschinenoptimiert gestaltet und bietet passende Informationen. Nicht einmal die Hälfte der untersuchten Websites erfüllt die empfohlenen Google-Kriterien für die mobile Nutzung." Auch im Bereich E-Commerce bestehe noch viel Potenzial: Nur drei Marken haben eigene Shops, die mit ihren Inhalten kaufbezogene Suchanfragen direkt beantworten können.
Zum Studiendesign
Analysiert wurden die drei Hauptkategorien der Onpage-Optimierung: technische Faktoren, inhaltliche Faktoren und Conversion-fördernde Faktoren. Unterteilt in Subkategorien wurden hier unter anderem Kriterien wie Mobiltauglichkeit, Ladezeit, Verschlüsselung, URL-Design, Titel und Beschreibung sowie Bestellbarkeit beurteilt.
Zu den relevanten Suchanfragen zählen allgemeine Suchbegriffe zum Thema Grillen mit durchschnittlich mehr als 500 Suchanfragen pro Monat in der deutschsprachigen Google-Suche.
Offpage-Faktoren wurden nicht berücksichtigt, da deren Einfluss auf die Rankings nicht genau ermittelt und verglichen werden kann. Die Bewertung fand im Juni 2017 statt.




Das könnte Sie auch interessieren