Wettbewerberanalyse in der SEO 10.11.2010, 16:03 Uhr

Mit Hilfe der Konkurrenz auf Platz zwei

Die Konkurrenz ist in der Suchmaschinenotimierung besser aufgestellt? Dieses Problem haben viele Firmen. So profitieren Sie vom Wissen Ihrer Wettbewerber.
Wettbewerberanalyse in der SEO
Der erste Schritt sei, die wichtigsten Suchbegriffe fürs eigene Geschäft zu identifizieren und so gut positionierte Konkurrenten zu finden, erklärt Sören Bendig, Senior Key Account Manager bei SEOlytics, auf der Search Conference in München.
Um zu sehen, wie die eigene Firma im Verhältnis zur Konkurrenz dasteht, sollte deren Sichtbarkeit in den Suchergebnissen untersucht werden. Wie ist die Informationsarchitektur des Konkurrenten? Welche Tags nutzt er? Wie sind seine URLs aufgebaut?
"Viele Unternehmen arbeiten zuerst an ihrer eigenen SEO-Strategie, ohne einen Blick darauf zu werfen, wie die Wettbewerber arbeiten - dabei könnten sie von ihnen lernen und so eine Abkürzung zum Erfolg nehmen", so Bendig. Klar sei jedoch auch: Mit dieser Strategie schafft man es bestenfalls auf Platz zwei.
Wenn man wisse, welche Suchbegriffe sowohl in der organischen Suche als auch in den Textanzeigen für den Wettbewerber wichtig sind, wisse man auch, welche Keywords gut konvertierten. Je ähnlicher sich die Angebote der eigenen Firma und der Konkurrenten seien, umso größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass dessen Top-Suchbegriffe auch fürs eigene Business entscheidend seien. "Greifen Sie die starken Suchbegriffe an", rät Bendig, "denn mit diesen verdient ihr Konkurrent Geld." Die Backlink-Struktur anderer könne wertvolle Hinweise liefern, eigene Linkquellen zu finden. 
Es reiche jedoch nicht, sich einmal mit den SEO-Maßnahmen der Konkurrenten zu beschäftigen, sagt Bendig. Das Monitoring müsse fortlaufend geschehen. Und eins dürfe man bei aller Analyse nicht vergessen: "Das Umsetzen der Strategie benötigt viel Manpower."



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