Enhanced Campaigns bei Google AdWords 24.07.2013, 08:22 Uhr

Die richtige Gebotsstrategie

Bei den neuen "Enhanced Campaigns", die Google für AdWords-Konten nun verbindlich einführt, können Werbekunden zwischen vier Gebotsstrategien wählen. Doch welche ist die richtige?
Die Übergangsfrist ist vorbei: Im Februar 2013 hat Google die sogenannten "Erweiterten Kampagnen" eingeführt, jetzt beginnt die Zwangsumstellung. Nachdem Experten kritisiert hatten, dass Google mit dem neuen System die Optionen der Werbungtreibenden beschränke, hat das Unternehmen im Mai 2013 die flexible Gebotseinstellung eingeführt. Dabei bieten sich den AdWords-Kunden - je nach Ziel - folgende Strategien:
1. Viele Besucher
Bei der Option "Klicks maximieren" werden Gebote automatisch so festgelegt, dass Werbekunden die maximale Anzahl an Klicks auf Basis der von Ihnen definierten Zielausgaben erreichen. Diese Strategie ist geeignet für AdWords-Kunden, die in erster Linie den Traffic auf ihren Seiten steigern möchten.
2. Gute Position
Bei der Auswahl "Ausrichtung auf Suchseitenposition" passt Google die Gebote automatisch so an, dass die Anzeigen oben auf der Seite oder auf der ersten Suchergebnisseite erscheinen. Diese neue Option ist ideal, wenn die Kosten keine Rolle spielen.
3. Viele Conversions
Bei der Möglichkeit "Ziel-CPA" (Cost-per-Acquisition) werden Gebote automatisch so festgesetzt, dass die höchstmögliche Anzahl an Conversions erzielt wird und dabei die vom Werbungtreibenden definierten Vorgaben für den gewünschten durchschnittlichen Ziel-CPA-Wert eingehalten werden. Diese Strategie lässt sich nicht auf Keyword-Ebene festlegen. Dieses Vorgehen bietet sich für Unternehmen an, die im Rahmen ihres Budgets möglichst viele Konversionen erzielen möchten.
4. Kosten pro Klick
Die Strategie "auto-optimierter Cost-per-Click" (ECPC) dient zur automatischen Erhöhung oder Verringerung Ihres manuellen Gebots. Die automatische Erhöhung beziehungsweise Verringerung richtet sich danach, mit welcher Wahrscheinlichkeit der jeweilige Klick zu einer Conversion führt. Diese Option eignet sich für Werbetreibende, deren primäres Ziel Conversions sind und die die Keyword-Gebote selbst steuern möchten.
Google weist darauf hin, dass bei manchen Werbungtreibenden auf den Tabs mit den Kampagneneinstellungen möglicherweise andere Optionen angezeigt werden. Dies liegt daran, dass verschiedene Kampagnentypen unterschiedliche Funktionen unterstützen. Der Internetkonzern rät AdWords-Kunden, nach der automatischen Umstellung vier Schritte auszuführen, um die Kampagnen richtig einzustellen.



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