OMS-Wirkungsstudie zu Crossmedia-Kampagnen 01.07.2013, 10:26 Uhr

Werbung auf allen Kanälen

Crossmedial umgesetzte Kampagnen steigern die Werbewirkung in Nachrichtenmedien zusätzlich. Das zeigen Ergebnisse der OMS-Werbewirkungsstudie. Im Online- und Print-Bereich gilt das laut dem Vermarkter vor allem für Nachrichtenangebote mit regionaler Verankerung. Ein Grund dafür ist die höhere Nutzer-Seiten-Bindung.
Wer auf verschiedene Kanäle setzt, wirbt offenbar besser – das zeigen Ergebnisse der aktuellen OMS Wirkungsstudie 2012. Crossmedial umgesetzte Kampagnen steigern demnach die Werbewirkung in Nachrichtenmedien zusätzlich. In Print und Online gilt das vor allem für Nachrichtenangebote, die regional verankert sind. Denn Crossmedia-Kampagnen, die nach geografischen Kriterien geschaltet wurden, konnten der Studie nach eine 36 Prozent höhere Werbewirkung erreichen als überregionale.
Ein zentraler Grund dafür ist der Untersuchung zufolge die Nutzer-Seiten-Bindung, die bei Nachrichtenmedien mit regionaler Verankerung deutlich höher ist als ohne. Daneben verbessert sich laut OMS bei crossmedialen Kampagnen die aktive Erinnerung an die gesehene Werbung deutlich. Das liegt an der wahrgenommenen Stärke einer Marke (implizites Markenimage), die der Studie nach durch die crossmediale Verzahnung von Print und Online um weitere zwölf Prozent erhöht werden kann. Das heißt: Wenn eine Marke auf verschiedenen Kanälen beworben wird, wird sie als deutlich präsenter und dominanter empfunden. "Eine Kampagne parallel offline und online zu realisieren, bedeutet zweifache Präsenz und kann nicht nur die Reichweite, sondern auch den Werbedruck punktuell verstärken. Das machen die aktuellen Ergebnisse der OMS Werbewirkungsstudie mehr als deutlich", betont Linda Mozham, Gesamtleitung Marketing und Verkauf, Mitglied der Geschäftsleitung OMS.
Für die OMS Werbewirkungsstudie 2012 wurden zusammen mit dem Institut Eye Square 20 konkrete Marken-Kampagnen auf regionalen Nachrichten-Webseiten der OMS Tageszeitungs-Kombi und überregionalen Werbeträgern untersucht und 360 Internetnutzer befragt. Erste Ergebnisse des Vermarkters zeigten, dass Werbung nicht zwingend einen zentralen, direkten Blickkontakt benötigt, um eine Werbewirkung zu erzeugen. Vor allem auf die Werbewirkungsparameter Awareness (Plus von 28 Prozent), Image (Plus von vier Prozent) und Impact (Plus von 10 Prozent) hat der periphere Sichtkontakt demnach einen positiven Einfluss.
Die OMS hat sich selbst auf die Vermarktung von regionalen Tageszeitungswebseiten spezialisiert.



Das könnte Sie auch interessieren