Mobile Suchergebnisse 24.08.2016, 08:35 Uhr

Google straft Pop-up-Werbung ab

Die Kennzeichnung “mobile-friendly” gibt es nicht mehr: Google räumt bei den mobilen Suchergebnissen auf und straft Seiten mit  störender Pop-up-Werbung ab.
Interstitial Ads, die Google in Zukunft mit niedrigerem Ranking bestrafen will
(Quelle: Google.com/Screenshot)
Die Zeiten, in denen Seiten noch mit ihrer Mobile-Freundlichkeit hervorstachen, sind vorbei. Laut Google sind mittlerweile 85 Prozent aller Seiten, die über die mobile Suche angezeigt werden, speziell für die Anzeige auf mobilen Geräten zugeschnitten. Kein Bedarf also mehr für die Kennzeichnung “mobile-friendly”, die der Search-Riese damit abschafft.
Wichtiger für Werbetreibende dürfte jedoch eine zweite Änderung sein, die im Januar 2017 in Kraft treten soll: Ab dann sollen nämlich mobile Seiten abgestraft werden, die störende Interstitial Ads einblenden, wenn Nutzer eine Webseite mobil aufrufen. 
Google geht es dabei um solche Seiten, deren Inhalte durch darüber eingeblendeten Pop-up-Ads komplett überlagert werden. Auch Interstitials, die vom Nutzer weggeklickt werden müssen, bevor Nutzer auf den angesteuerten Inhalt zugreifen können, werden von Google mit niedrigerem Ranking bestraft, so das Unternehmen in seinem Firmenblog.
Schon im vergangenen Jahr diskutierte die Branche die möglichen Folgen der Abwertung von Interstitial Ads.



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