Google: Die größten AdWords-Fehler

7. Kein Tracking

Online-Marketing ohne Tracking ist im Grunde wie nachts Autofahren ohne Scheinwerfer (zumal deutsche Autobahnen nicht beleuchtet sind). Dennoch wird dieses Problem oftmals wenig bis gar nicht prioritär im Unternehmen behandelt - das kann zum einen an der Notwendigkeit einer technischen Implementierung liegen, zum anderen auf Grund von Unwissenheit oder einfach nur, weil auch ohne spezialisiertes Tracking bereits Kennzahlen im AdWords-Konto erscheinen.
Insgesamt ist das Thema Tracking zu komplex und würde den Rahmen sprengen, daher möchte ich hier ein paar wichtige Eckdaten für das richtige AdWords Tracking geben. Wie bereits erwähnt, werden auch ohne technische Implementierung bereits Kennzahlen zu etwa Impressionen, Klicks und Kosten in der Kontozusammenfassung angezeigt. Während dadurch hilfreiche Daten wie Klickpreis und Klickrate eingesehen werden können, fehlen wichtige Indikatoren, um eine Kampagne auf Profitabilität zu optimieren.
Diese Indikatoren sind insbesondere Conversion- und Umsatzzahlen. Eine Conversion kann je nach Geschäftsmodell Kauf eines Produktes, Herunterladen einer Datei oder Anmelden zum Newsletter sein. Es können innerhalb von AdWords auch mehrere Conversions bestimmt werden. Um diese in die   Kontozusammenfassung einfließen zu lassen, müssen die Conversions erstellt werden und der daraus resultierende Code (auch Snippet oder Pixel genannt) auf der Bestätigungsseite eingefügt werden.
Bei Nutzern mit mehreren Conversion Codes (unabhängig von AdWords) empfiehlt sich die Verwendung des kostenlosen Google Tag Manager (GTM). Da die Einbindung des Conversion Codes (oder GTM) in der Regel technische Unterstützung erfordert, da der Quellcode der Webseite angepasst werden muss, schrecken gerade AdWords-Einsteiger vor diesem Schritt zurück.
Allerdings ist normalerweise jeder CEO (oder bei größeren Unternehmen der Head of Marketing) daran interessiert zu verstehen, wie erfolgreich (=profitabel) das investierte AdWords-Budget ist. Dies ist allgemein Grund genug, die technische Implementierung eines oder mehrerer Conversion Codes im IT-Team auf Priorität eins zu setzen.



Das könnte Sie auch interessieren