Werbung nach Kontostand 22.07.2015, 11:40 Uhr

Apple stellt Patentantrag für iTargeting

Sehen Apple-Kunden künftig nur noch Werbung für Produkte, die sie sich auch leisten können? Der iPhone-Hersteller hat einen entsprechenden Patentantrag gestellt.
Apple will nur Produkte bewerben, die sich der Nutzer leisten kann
(Quelle: Shutterstock.com/Vytautas Kielaitis )
Anzeigen anhand des Kontostandes ausspielen? Ein derartiges Werbemodell plant offenbar Apple, und hat dazu am 16. Juli 2015 einen entsprechenden Patentantrag eingereicht. Demnach will der Elektronikkonzern künftig nur noch Anzeigen für Produkte einblenden, die sich der Nutzer auch leisten kann.
Dafür will der iPhone-Hersteller das Prepaid-Guthaben beziehungsweise das Bank- oder Kreditkartenkonto seiner Nutzer überprüfen. Eine Chance dies zu ermöglichen besteht darin, sich vom Nutzer via Opt-In eine ausdrückliche Genehmigung einzuholen. Eine weitere liegt in der Verschlüsselung von Daten. Das heißt, die Advertiser erfahren nicht den tatsächlichen Kontostand, sondern erhalten nur die Information, ob genügend Geld vorhanden ist oder nicht.

Nachrichten, Sport, Paketzustellung oder Terminplanung - diese zehn Apps für das Handgelenk können Trägern der Apple Watch das Alltagsleben erleichtern.

Ob Apple tatsächlich ein derartiges Produkt entwickeln wird, bleibt unklar. Womöglich soll durch den Patentantrag auch nur die Idee geschützt werden. Außerdem muss der Antrag noch genehmigt werden.
Für das abgeschlossen Quartal konnte Apple seinen Anlegern positive Nachrichten vermelden. Aus den Geschäftszahlen geht hervor, dass es deutliche Steigerungen bei Umsatz und Gewinn gibt. Trotzdem brach die Aktie stark ein.



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