Couponing-Leitfaden fürs Affiliate-Marketing 06.09.2013, 10:49 Uhr

Gutscheine erfolgreich einsetzen

Immer mehr Online-Shopper suchen nach dem Begriff "Gutschein" in Verbindung mit Produkten und Marken. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) erläutert in einem aktuellen Leitfaden, was Shop-Betreiber beim Einsatz von Gutscheinen in Ihrer Online-Marketingstrategie beachten sollten. Zehn Tipps für die Umsatzsteigerung mit Gutscheinen.
Als Erstes sollten sich Werbungtreibende klar machen, dass Gutscheine im Online- und Mobile-Bereich viral sind und durch die Nutzer kanalübergreifend eingesetzt werden. Ein Einsatz von Gutscheinen sollte deshalb aktiv gesteuert werden. Wenn Sie also Ihre Shop-Gutscheine in Umlauf gebracht haben, werden diese automatische den Weg ins Affiliate Marketing finden. Wer die folgenden zehn Tipps beherzigt, kann Gutscheine gerade im Affiliate-Marketing als starkes Hilfsmittel nutzen und seine Umsätze deutlich steigern.
1. Sorgfältige Auswahl der Gutschein Publisher
Die sorgfältige Auswahl der Gutschein-Publisher ist essentiell. Da täglich neue Gutschein-Seiten im Internet veröffentlicht werden, sollten Shop-Betreiber sehr genau prüfen, ob Werbungtreibende wirklich alle Anbieter in das Programm aufnehmen möchten, oder ob sie doch eher nur mit ausgewählten Partnern arbeiten wollen.
2. Regelmäßiges Screening der umsatzstarken Publisher
Da es oftmals auch bei den Gutschein-Publishern Unklarheiten darüber gibt, welche Gutschein-Codes für die Nutzung auf den Gutschein-Seiten freigegeben sind, ist ein regelmäßiges Screening ratsam - zumindest für die umsatzstarken Seiten. Sollte sich auf einzelnen Seiten ein Gutschein-Code befinden, der nicht für den Affiliate-Kanal freigegeben ist, sollten die entsprechenden Publisher sofort zur Entfernung des Codes aufgefordert werden.
3. Direkter Kontakt mit den Publishern
Shop-Betreiber sollten die großen und relevanten Umsatzträger persönlich kennen. Regelmäßig stattfindende Top-Publisher-Events - oftmals organisiert von den Affiliate-Netzwerken - bieten sich zur Kontaktaufnahme an. Durch den Erfahrungsaustausch bekommen Online-Händler nicht nur Feeback zum eigenen Shop, sondern auch Informationen über Wettbewerber, wie zum Beispiel deren Conversion-Rates oder Warenkorbgrößen.
4. SEA-Richtlinien
Das ist wahrscheinlich schon jedem Shop-Betreiber mal passiert: Ein Gutschein-Publisher schaltet auf den Brand-Eintrag des Shops bei Google eine Anzeige und bewirbt einen Gutschein-Code. Für den betroffenen Shop-Betreiber ist dies extrem ärgerlich, da er beispielswiese einem Kunden, der durch die Brand-Eingabe wahrscheinlich schon zum Kauf des Artikels bereit war, nun einen Rabatt einräumen muss. Außerdem muss er zusätzlich eine Affiliate-Provision bezahlen. Die Shop-Betreiber sollten daher in ihren AGBs bzw. in der Programmbeschreibung ganz klar darauf hinweisen, dass der entsprechende Brand-Eintrag bei allen Anzeigengruppen als "negatives Keyword" eingebucht wird.
5. Klare Content-Richtlinien für Publisher
In der Programmbeschreibung sollten ebenfalls klare Regeln bestimmt werden, die die Kommunikation von Gutschein-Codes durch die Gutschein-Publisher definieren. Hierzu zählen zum Beispiel die redaktionelle Kommunikation von Gutscheinen, die für den Affiliate-Kanal freigegeben sind, deutliche Kennzeichnung abgelaufener Gutscheine, Angaben zu der Gutschein-Aktion vor dem setzen der Cookies, Kein SEO für nicht existierende Gutscheine, Klare Regelung für die Nichtvergütung von Gutscheinen.



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