Neue Anzeigenformate: Google Discovery und Audio Ads verfügbar

Conversational Display Ads: Der nächste große Google-Wurf?

Conversational Display Ads über AdLingo werden derzeit nur über eine kleine Auswahl von Unternehmen getestet.
Quelle: Google LLC
Was Google sonst noch plant, ist dem Konzern wie immer schwer zu entlocken. Doch im Bereich Advertising scheinen Conversational Display Ads heute schon spruchreif zu sein. Das Format befindet sich bereits im Test und könnte eine kleine Revolution der digitalen Werbung sein. Denn es baut auf die zunehmende Bequemlichkeit der User. Taylor fasst diese Entwicklung zusammen: "Unternehmen investieren in Chatbots und wissen, dass Kunden immer weniger Lust haben, einen Anruf zu tätigen oder lange auf eine E-Mail-Antwort zu warten." Die Verbindung neuer Technologien, die sich auf das veränderte Nutzerverhalten ausrichten, und dem User, ist demnach der nächste Schritt.
Mit der Google-Tochter AdLingo können erste Unternehmen bereits heute Display-Anzeigen erstellen, in die eigene Chatbots integriert werden. Wird eine Conversational Display Ad dann aufgerufen, also in einer Webseite platziert, steht der User quasi unmittelbar im Kontakt mit dem Werbungtreibenden. Denn der Chatbot startet innerhalb der Anzeige seinen Dialog mit dem Nutzer. Dieser wiederum kann über die Ad antworten. Dabei verlässt der User die aufgerufene Webseite während des Dialogs nicht, kann aber über eine Empfehlung durch den Bot direkt zum Produkt des Werbungtreibenden geführt werden.
"Zum aktuellen Zeitpunkt ist das alles noch sehr früh", fasst Taylor diese Entwicklungen zusammen. Denn unabhängig von der Optimierung und Funktionsweise der Conversational Display Ads setzen diese auch einiges vonseiten der Anzeigenkunden voraus. Gerade große Marken haben hier einen Vorsprung gegenüber kleineren Konkurrenten. Somit muss die Chatbot-Technologie wohl auch erst zu einer Art Mainstream werden, bevor sich das neue Ad-Format des Internet-Riesen durchsetzt.



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