Bewegtbild auf Smartphones 27.09.2013, 10:24 Uhr

Zehn Thesen für die mobile Nutzung von Video-Werbung

Eine erfolgreiche Werbekampagne muss heute das Potenzial aller Kanäle nutzen. Das Stichwort dabei ist Multiscreen. Neue Chancen und Herausforderungen für Marken bietet vor allem Mobile Advertising. Was Werbungtreibende bei dem Ausspielen von Video-Werbung auf Smartphones und Tablets beachten sollten, erklärt David Mahoney von Ebuzzing. 
Multiscreen ist das Stichwort heute. Der Markt für Tablets, Smartphones und intelligentes Fernsehen wird immer größer. Egal, ob es um das Surfen im Netz, die Nutzung von Social Media Accounts oder das Abspielen von Videoclips geht - der Desktop-PC ist nicht länger das meistgenutzte Tor zur Online-Welt. 55 Prozent der Zeit, die ein User im Social Web verbringt, entfallen auf mobile Endgeräte. Ein Drittel aller Facebook Likes kommen heute von Smartphones und Tablet-PCs.
Dabei gibt es aber noch viel ungenutztes Potenzial: Gut die Hälfte aller Europäer hat während des mobilen Surfens noch nie ein Werbevideo gesehen. Neue Chancen und Herausforderungen also für Brands: Mobile Advertising muss in der Lage sein, mit attraktiven Werbeformaten eine Antwort auf das veränderte User-Verhalten zu geben.
Was konkret bei der Darstellung von Video Ads auf mobilen Endgeräten beachtet werden muss, erklärt David Mahoney, Managing Director DACH bei Ebuzzing.
Zehn Thesen für die Nutzung von Video Ads auf mobilen Endgeräten:
1. Cross-Plattform-Zielgruppenmessung und Reporting Tools müssen implementiert werden, da Silo-Messung (TV, PC, Mobile) nicht länger verlässlich ist.
2. Weil User zwischen PCs und mobilen Endgeräten hin und her wechseln, müssen Advertiser ihre Markenbotschaften über alle Kanäle aussteuern, einschließlich Social und Mobile.
3. Mobile Werbeformate müssen sich an die Gegebenheiten der unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme anpassen.
4. Technische Hürden für Advertiser im Mobile-Bereich müssen abgebaut werden. Mobile Kampagnen müssen genauso einfach durchführbar sein wie Online-Kampagnen.
5. Mobile ist mehr "social" als Online. Die soziale Verbreitung im Netz ist der Schlüssel für Reichweite und Einfluss.

Brücken schlagen

6. Innovative Videoformate schlagen die Brücke zwischen den verschiedenen Screens und bringen Markenerlebnisse auf mobile Endgeräte.
7. Smartphone- und Tablet-User wollen keine aufdringliche Werbung. Die besten Video Ads sind deshalb User-initiiert und kürzer als auf dem PC.
8. Die Nutzung von Tablet-PCs nimmt rapide zu. Tablets sind für die Darstellung von Videowerbung und für hohes User Engagement optimal.
9. Bei der Entwicklung von Mobile-Advertising-Formaten müssen sowohl technische als auch graphische Besonderheiten beachtet werden, um eine positive Markenerfahrungen auszulösen.
10. Die Standardisierung der Werbeformate zwischen den einzelnen Plattformen muss Priorität im Markt besitzen.
Sich an die Gegebenheiten der verschiedenen Geräte anpassen - das ist auch das Prinzip beim Responsive Webdesign. Es bedeutet, je nachdem, ob man eine Seite auf einem Desktop-PC, einem Smartphone oder einem Tablet betrachtet, ändert sich auch die Darstellung der Seite. INTERNET WORLD Business hat dazu die wichtigsten Informationen, Fallbeispiele und Praxistipps in dem Dossier Responsive Webdesign zusammengefasst.



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