Mobile 19.12.2017, 14:30 Uhr

Mobile First: Wie fit sind die Unternehmen wirklich?

Quelle: cayada
Ingo Kamps, CEO cayada
"Wenn wir uns mit China als technologischem Beispiel vorgleichen, sind wir leider noch nicht sehr weit gekommen. Eine Abgrenzung zwischen Desktop und Mobile existiert dort nicht, große Firmen werden ihre Desktop-Präsenz mangels Reichweite mittelfristig einstellen und mobiles Bezahlen ist eher die Regel als die Ausnahme. Die Unternehmen im Land konzentrieren sich vollständig auf die mobile Gegenwart. Hierzulande wird Mobile hingegen immer noch gerne als das ungeliebte Stiefkind gesehen, dessen AdImpressions sich nicht teuer genug vermarkten und 3rd-Party-Cookies nicht vernünftig auslesen lassen - etwa in Apps. 1st-Party-Daten direkt von mobilen Geräten und entsprechend eingeholte Berechtigungen aus direkten Kundenbeziehungen werden Länder mit einem konsequenten Mobil-Ansatz aber auch im Marketing an die Front katapultieren. Nur dieser Dreiklang verspricht die Möglichkeit, Nutzern absolut relevante Werbung zu zeigen und Streuverluste endlich fast komplett zu eliminieren. Aber klar - es gibt auch bei den hiesigen Shops und Content-Anbietern gewisse Fortschritte und neue Werbeformate."