Mobile Mediennutzung als Werbeumsatztreiber 05.06.2013, 16:06 Uhr

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Das mobile Internet hat nicht nur Fuß gefasst, mittlerweile wird es sogar zum Umsatztreiber. Zum Beispiel, wenn es um Anzeigen geht. Der Werbeumsatz via Smartphones und Tablets wird in den nächsten Jahren um fast mehr als ein Viertel pro Jahr zunehmen. Doch nicht alle Branchen profitieren von der Digitalisierung.
Mobile Mediennutzung als Werbeumsatztreiber
Der Umsatz mit mobiler Onlinewerbung wächst stetig. Bis zum Jahr 2017 rechnet die Beratungsfirma PriceWaterhouse Cooper mit einer Steigerung von mehr als 27 Prozent jährlich weltweit. Dies entspräche einem Umsatz von 27 Milliarden US-Dollar - und damit einem Anteil von 15 Prozent am globalen Gesamtumsatz mit Onlinewerbung.
Die Digitalisierung hat die Medienbranche bereits erfasst. Während der Umsatz mit digitalen Medien bis 2017 um jährlich 11,9 Prozent auf 989,5 Milliarden US-Dollar steigen wird, läuft das nicht-digitale Geschäft mit einem durchschnittlichen Jahresplus von 1,6 Prozent schleppend. "Durch die immer höheren Übertragungsgeschwindigkeiten im Mobilfunknetz beispielsweise lassen sich Musik und Filme auch unterwegs auf Tablet oder Smartphone streamen - ein Download ist nicht mehr notwendig", erläutert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.
Die Zahlungsbereitschaft der Nutzer hält allerdings mit der Übernahme neuer Konsumgewohnheiten noch überall nicht mit: Zwar sind die Nutzer mittlerweile bereit, für Musik- und Film-Downloads zu bezahlen; beim Streaming sind die Verbraucher aber wesentlich weniger zahlungsfreudig. Während beispielsweise 22,3 Prozent der Nutzer für Film-Downloads zahlen würden, wollen das nur 11,5 Prozent für Video-via-Stream, wie die Unternehmensberatung Fittkau und Maaß in einer aktuellen Studie feststellte.



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