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Viral Marketing: So klappt's mit den Clips

Virale Spots müssen außergewöhnlich, unterhaltsam und überraschend sein. Nur dann werden die Videoclips weitergeleitet - und können das Markenimage entscheidend beeinflussen, wie eine Studie zeigt.

75,9 Prozent der Teilnehmer einer Online-Umfrage sind davon überzeugt, dass Viralspots das Image eines Unternehmens entscheidend beeinflussen. Die GfK führte die Untersuchung im Auftrag von Counterpart, einem Produzenten von Viralclips, bundesweit unter 532 Teilnehmern durch. Viralspots erzielen aber nur den gewünschten Marketingeffekt, wenn diese in kürzester Zeit epidemieartig verbreitet werden. Dabei wünschen sich 48,6 Prozent der Befragten einen möglichst unterhaltsamen, 35,8 Prozent einen außergewöhnlichen, 24,7 Prozent einen überraschenden oder 20,1 Prozent einen spektakulären Film. Wenn diese Mischung stimmt, sind rund 62 Prozent der Teilnehmer trotz der Fülle an Internetfilmen bereit, diese weiterzuleiten. Schlecht kommen dagegen Informationen oder gar Prominente an, die nur 5,9 beziehungsweise 2,3 Prozent interessieren.

Die Umfrage zeigt auch, dass sich virale Spots für den performanceorientierten Abverkauf von Produkten wenig eignen. So besuchten zwar 61,4 Prozent der Befragten den Internetauftritt des Unternehmens, nachdem sie sich einen viralen Spot angesehen haben. Allerdings war nur knapp ein Viertel davon tatsächlich an dem Unternehmen oder dem Produkt interessiert. Offenbar sind Viralspots eher als effektvolle Branding-Maßnahme geeignet. Dementsprechend geht der Trend der Internetfilme zu immer aufwändigeren Produktionen, die teils sogar von bekannten Filmemachern produziert werden.

Top Eight: Was Internet-Nutzer von viralen Filmen erwarten

  1. Witzige Unterhaltung (48,6 Prozent)
  2. Außergewöhnlicher Inhalt (35,8 Prozent)
  3. Überraschende Inhalte (24,7 Prozent)
  4. Spektakuläre Stunts oder Crashs (20,1 Prozent)
  5. Unklarheit, ob ob die Inhalte realistisch oder gefälscht sind (12,8 Prozent)
  6. niedliche Tiere (11,4 Prozent)
  7. Sex (5,9 Prozent)
  8. Prominente (2,3 Prozent)
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