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Studie zur Mediennutzung Die Stärken und Schwächen der einzelnen Werbekanäle

shutterstock.com/BrAt82
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Das Marktforschungsinstitut MediaAnalyzer hat Menschen zu ihrer Mediennutzung, der Wahrnehmung der Mediakanäle sowie der Werbewahrnehmung innerhalb der einzelnen Kanäle befragt. Das sind die Ergebnisse.

Die Nutzung der Medienkanäle ist im steten Wandel. In der Corona-Krise beschleunigte sich dieser - zum einen in Richtung Digital, zum anderen aber konnten auch klassische Kanäle wie TV wieder enorm an Bedeutung gewinnen. Wie es bei Nutzern in Sachen Mediennutzung aussieht, wie sie die Mediakanäle wahrnehmen und ob das vor allem mit der Werbung korrespondiert, dazu befragte das Marktforschungsinstitut MediaAnalyzer bundesweit 600 Personen.

Die Ergebnisse:

  • Beim Unterhaltungswert liegen Streaming (56 Prozent) und YouTube (53 Prozent) vorn. Die Vielfalt des Angebots und die freie Auswahl werden geschätzt.
  • Facebook (29 Prozent) und Zeitschriften (23 Prozent) sind im Verhältnis dazu Verlierer und bieten aus Sicht vieler Konsumenten offenbar nicht mehr viel Unterhaltung. Auf den letzten Plätzen liegen Plakatflächen.
Unterhaltungswert

MediaAnalyzer

Werbung

Der Unterhaltungswert von Werbung in den jeweiligen Kanälen liegt erwartungsgemäß deutlich niedriger. Die Werbung auf YouTube und Mediatheken kann den Unterhaltungsfaktor der Kanäle offenbar nicht genug nutzen. Hier dominiert das Privatfernsehen.

Werbung

MediaAnalyzer

Eine weitere Erkenntnis: Besonders Radio schlägt sich als Allrounder auffallend gut. Möchte man Bewegtbild in einem unterhaltsamen Medium auffällig platzieren, rät MediaAnalyzer zu YouTube, das beide Kriterien gut erfüllt.

Aber auch ÖR Fernsehen und Tageszeitungen seien weiterhin eine gute Wahl, wenn man ein informatives Umfeld sucht. Werbung im Privatfernsehen wird im Vergleich weiterhin als besonders auffällig wahrgenommen.

Top-3

MediaAnalyzer

Fazit: Insgesamt zeigt sich den Studienautoren zufolge, dass die real geschaltete Werbung aus Sicht der Konsumenten den Unterhaltungswert und den Informationsgehalt der Werbeträger nicht widerspiegelt. Insbesondere der hohe Unterhaltungswert der Online-Medien würde von der Werbung in diesen Kanälen noch nicht genug genutzt.

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