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Gfk-Index Konsumklima steigt wieder

shutterstock/Syda Productions
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Deutsche in Shopping-Laune: Vier Monate lang trat der Konsumklima-Index auf der Stelle, nun stieg der Wert wieder. Grund hierfür ist laut GfK vor allem die Senkung des Leitzinses.

Die ohnehin gute Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich weiter verbessert: Nachdem der Konsumklima-Index vier Monate auf dem Wert von 8,6 Punkten auf hohem Niveau stagnierte, steigt der Wert für den Juli nun auf 8,9 Punkte, so das Martkforschungsunternehmen GfK (Geselllschaft für Konsumforschung) in seiner aktuellen Studie.

Als Grund nennen die Forscher vor allem die aktuelle Zinssenkung der Europäischen Zentralbank auf 0,15 Prozent. Dadurch sei die ohnehin sehr niedrige Sparneigung noch einmal weniger geworden - die Verbraucher geben ihr Geld lieber aus, als es auf der Bank zu horten.


Die Anschaffungsneigung legte demnach leicht von 49,5 auf 53,2 Punkte zu; auch die Konjunkturerwartung konnte sich von 38,5 Punkten im Mai auf 46,2 Punkte im Juni verbessern. Minimale Einbußen musste indes die Einkommenserwartung hinnehmen, sie ging von 47,8 Punkten auf 47,2 Punkte zurück.


Trotz dieser guten Werte warnt die GfK allerdings vor allzu großer Euphorie: "Ein unberechenbarer Risikofaktor für die Konjunktur bleibt die Entwicklung der internationalen Krisenherde." Eine spürbare Eskalation in Syrien, dem Irak oder der Ukraine dürfte sich dann auch auf die Konjunkturstimmung in Deutschland auswirken.

Über die Konsumlaune der Verbraucher kann sich auch der Online-Handel freuen.  Allerdings: Je häufiger Konsumenten im Internet einkaufen, desto höher werden auch ihre Ansprüche an Webshops. Zu diesem Ergebnis kommt die Erfolgsfaktoren-Studie von ECC Köln und Hermes.

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