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Industrie 4.0

Bitkom-Verband "Digitalisierung und Industrie 4.0 sind Chefsache"

Shutterstock.com/everything-possible
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Der Bitkom-Verband präsentiert eine neue Studie zum Stand der Digitalisierung in deutschen Unternehmen. Bereits 44 Prozent der befragten Firmen setzt schon Industrie-4.0-Anwendungen ein.

Business-IT auf der Überholspur: In fast acht von zehn Unternehmen (77 Prozent) kümmert sich vor allem die Geschäftsführung um das Thema Digitalisierung beziehungsweise Industrie 4.0.

Zu diesem Ergebnis kommt der Bitkom-Verband nachdem er von Bitkom-Research eine Studie unter 400 Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau, der chemischen Industrie und der Elektroindustrie hat durchführen lassen.

Laut der Studie nutzen bereits 44 Prozent der Unternehmen Industrie-4.0-Anwendungen. 18 Prozent planen einen Einstieg, 24 Prozent beschäftigen sich noch nicht mit diesem Thema, können es sich aber vorstellen, und für 14 Prozent ist Industrie 4.0 nicht von Interesse.

In 12 Prozent der befragten Betriebe ist eine Abteilung für Industrie 4.0 und das Thema Digitalisierung zuständig, in 4 Prozent ein Team und in 7 Prozent lediglich ein einzelner Mitarbeiter.

Dem Bitkom geht die Umstellung in der Industrie nicht schnell genug: "Die Digitalisierung der Produktion muss oberste Priorität haben, wenn die deutsche Wirtschaft auch künftig international bestehen will", sagte Bitkom-Chef Bernhard Rohlederbei der Vorstellung der Studie.

Beim Digitalisierungsgrad deutscher Unternehmen lassen sich - je nach Region - erhebliche Unterschiede ausmachen. Während die ostdeutschen Bundesländer Nachholbedarf aufweisen, zeigen sich vor allem die Kleinunternehmer aus dem Saarland als besonders innovativ.

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