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Deutsche Gamer investieren in Onlinewährung Foto: Fotolia.com/Fotobaron

Deutsche Gamer investieren in Onlinewährung

Während in den USA vor allem Abomodelle genutzt werden, setzen die deutschen Spieler reales Geld eher ein, um ihren Kontostand in Onlinespielen zu verbessern, fand die Nationale Gamer-Umfrage 2009 heraus.

Besonders erfolgreich ist das Geschäftsmodell von Gamesportalen, denn hier gaben 42 Prozent der Gamer ihr Geld aus. Für die international noch etwas erfolgreicheren Massively Multiplayer Online Games (MMOG) zahlten im vergangenen Jahr 27 Prozent der deutschen Onlinespieler.

Der Umsatzanteil, der in Europa mit Browserspielen und MMOGs erwirtschaftet wird, liegt in diesem Jahr bei 15 Prozent. In den USA beträgt er sogar 20 Prozent der ausgegebenen Jahressumme für digitale Spiele.

International hat sich für diese Spiele die Zahlung per Kreditkarte etabliert. Dem Onlinepayment wird in diesem Zusammenhang aber auch eine wichtigere Rolle zu Teil. In Deutschland zahlen bereits 41 Prozent der Onlinespieler diese Bezahlmethoden, während die Kreditkartenzahlung nur von 29 Prozent der deutschen Gamer genutzt wird.

"In den letzten Jahren hat die Nutzung alternativer Bezahlsysteme im Internet spürbar zugenommen und wir erwarten, dass sie sich im Gamesbereich in den nächsten zwei bis drei Jahren verdoppeln wird", prophezeit Jan Manten CEO des Onlinepaymentanbieters Global Collect

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